Ob DIE Galeristin JETZT noch Interesse an meinen Kohlrabisticks hat …?

Ich meine, an MIR soll’s nicht liegen, wenn ihr auch weiterhin FoodArt de Potatoes lieber sein sollten. Ich bin da durchaus auch nicht so gäääänzlich unbegabt, ihr da was zusammenzuschnitzen, das von meinem Grossvater ererbte Holzschnitzwerkzeug und ich… wenn wir erst mal richtig loslegen… … Und mal eben 2000 Mäuschen extra, da liefere ich ihr gleich eine ganze Serie von Sticks und anderen Stücken. Bis zum dran Ersticken. ….

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Und ich finde sicher leicht auch eine mit mir befreundete Seniorin, die freudig und goldigst ihre Erwerbswilligkeit meiner verhutzelten FoodArts zu bezeugen bereits ist. Auch unvergoldet. Und ohne gänzliches Risiko, dafür beim Wort genommen, auf íhre noch vorhandene Geschäftsfähigkeit untersucht oder nach einer vielleicht schon bestehenden Betreuung befragt oder auf ihre Aussage vereidigt zu werden, …wenn und weil die verhutzelten Foodschrumpels ja dann eh verschwunden wären. Aber….. ich hab so das unbestimmte Gefühl, DIESE Galeristin hat FoodArt inzwischen richtig satt.

Oder – meinen SIE nicht auch ?

Die Arme. Böses OLG. Ganz böses OLG. Es gibt Momente, da wäre ich so besonders gern Mäuschen im Beratungszimmer der Richter gewesen. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass die da nicht zur Mittagszeit in der Sitzungspause Pommes futterten und sich ausschütteten vor Lachen, als sie vorhatten, dieses Urteil zu fällen. Aber da geht natürlich nur meine fiese Fantasie mit mir durch. Das OLG hat das sicher ganz ernst genommen. – Leider. Was da so eingeklagt wurde. Am Königlich Bayerischen hätte der Richter Stierhammer in der Person des unvergessenen Hans Baur ein solches Klageansinnen als groben Unfug abgeschmettert, nachdem er den Ökonomierat Josef Fäustl von dessen frisch servierten Weisswürscht weggeholt hätt. Und diese Justizposse hätte wie jene aus der Feder Lohmeiers keine schlimmeren Auswirkungen genommen, als dass vielleicht auch danach manchen nach einer Portion Weisswürschtl g’lüstelt hätte. So wie meine Eltern, die bei jeder Folge darauf eine solchen Appetit bekamen, dass es regelmässig am Samstag abend zur Ausstrahlung des Königlich Bayerischen Amtsgerichtes im ZDF bei uns zum Abendessen eben Weisswürschtl gab. Wenn Sie jetzt „aha!“ rufen und den Grund meiner juristischen Laufbahn darin als Ursache vermuten und die damit verknüpfte Passion zu Food, irren Sie. Gewaltig. Weder das eine noch das andere schwebte mir seinerzeit als Berufstraum vor. Und an den Weisswürschtln hätte seinerzeit beinahe für alle Zeit mehr als genug gehab…

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Erschienen 9. Februar 2012 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.

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