Neue Markenrichtlinien bei Google - das Ende der Markensperre

Sorry, zwei Tage Verspätung: Vorgestern traten die neuen Markenrichtlinien von Google in Kraft. Sie bringen das Ende der Markensperre.

Konkret bedeutet das eine drastische Änderung für alle Markeninhaber. Sie konnten bisher einfach ihre Marke bei Google melden und damit weitgehend verhindern, dass andere Unternehmen die geschützte Marke für ihr Keyword-Advertising nutzen. Diese Möglichkeit fällt jetzt weg. Markeninhaber können sich zwar nun bei Google in Missbrauchsfällen beschweren, müssen aber zunächst selbst überwachen, ob jemand mit ihrer Marke Schindluder treibt. Besonders sollten sie dabei auch ihre eigenen Affiliates im Auge behalten, denn in der Affiliate-Szene gibt es häufig einen recht ruppigen Umgang mit fremden Marken.

Im Gegenzug eröffnet die Änderung von Google nun auch Werbetreibenden die Möglichkeit, mit fremden Marken zu spielen.

Hintergrund der Änderung ist eine Entscheidung des Gerichthofes der Europäischen Union, nach der Google grds. nicht verantwortlich ist, wenn Werbetreibenden im Rahmen von Keyword-Advertising fremde Marken verletzen. Aber: Die Werbetreibenden selbst sind für …

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Themen: Google , Marken , Online-games

Erschienen 16. September 2010 auf http://www.gamelawblog.de/blog1.php.

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