Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Polen

Die polnische Regierung hat seit dem EU-Beitritt konsequent einen Reformprozess und die Anpassung des Energiemarktes an Ziele und Anforderungen der EU eingeleitet. Im Gas- und Strommarkt wurden Schritte in Richtung einer Liberalisierung und Demonopolisierung angestoßen, der Prozess ist allerdings noch nicht beendet. Strom- und Gaserzeugung sowie die Übertragung gelten nach wie vor als Schlüsselbereiche des Staates. Ein wichtiger Punkt auf der Agenda der Regierung ist die Reduzierung des heimischen Hauptenergieträgers Kohle zur Stromerzeugung und die Sicherung der Energieversorgung des Landes bei gleichzeitiger Senkung der Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas. Um diese Ziele zu erreichen, sollen die Erneuerbaren weiter ausgebaut werden. Als Mitgliedsstaat der Europäischen Union hat sich Polen zudem im Rahmen der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie 2009/28/EG dazu verpflichtet den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von etwa acht Prozent in 2008 auf 15 Prozent im Jahr 2020 zu steigern. Diese Ziele stehen im Einklang mit denen, die die Regierung bereits in ihrer Energiestrategie aus dem Jahr 2009 formuliert hat. Wind- und Bioenergie sind die zwei Energiequellen, die das vorteilhafteste natürliche und wirtschaftliche Potenzial Polens aufweisen. Für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen hat Polen seit 2005 ein Quotensystem eing…

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Themen: Polen , Strom , Dena , Länderstudie , Markstudie , Länderprofil

Erschienen 16. November 2011 auf http://lexegese.blogspot.com.

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