Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Litauen

Der Energiemarkt Litauens ist in einem hohen Maße abhängig vom Import fossiler Energieträger, vorzugsweise aus Russland. Da die eigenen Erdöl- und Erdgasvorkommen im Westen Litauens und vor der Küste in der Ostsee sehr gering sind und um seine Importabhängigkeit zu verringern, plant die litauische Regierung den Anteil erneuerbarer Energieträger bis 2020 auf 23 Prozent zu erhöhen. Eine Einspeisevergütung wurde bereits seit längerem für Strom aus Biomasse, Biogas, Wind und Photovoltaik (PV) geschaffen. Die Regierung arbeitet daran, die gesetzlichen Förderbedingungen und Anreizsysteme weiter auszuarbeiten und zu verbessern. Bereits im vergangenen Jahrzehnt ist der Sektor der erneuerbaren Energien beachtlich gewachsen. Während bspw. die installierte Windenergiekapazität 2005 noch ein MW betrug, lag sie im Jahr 2010 bereits bei 154 MW. Großes Potenzial besteht darüber hinaus für die Nutzung von Biomasse zur Wärmeerzeugung und der Wasserkraft zur Stromerzeugung. Die Nationale Energiestrategie Litauens gibt für den Ausbau der regenerativen Energien ambitionierte, aber realistische Ziele vor. So hat das Land in den letzten Jahren den Anteil erneuerbarer Energiequellen an der Strom- und Wärmeversorgung kontinuierlich steigern können. Angesichts…

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Themen: Erneuerbare Energien , Russland , Litauen , Strom , Ostsee , Dena , Länderstudie

Erschienen 5. Oktober 2011 auf http://lexegese.blogspot.com.

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