Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Irland

Um die Verpflichtungen gegenüber der EU zu erfüllen, sollen bis 2020 16 Prozent des irischen Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Gegenwärtig liegt deren Anteil an der Energieversorgung des Landes bei knapp über sechs Prozent. Das Länderprofil Irland gibt Auskunft durch welche Maßnahmen und durch welche Technologie die Energiegewinnung aus Erneuerbaren zur Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Kühlung und zur Treibstoffversorgung im Transportsektor bis 2020 weiter ausgebaut werden soll. Speziell im Strombereich soll sich z. B. der Anteil der Erneuerbaren bis 2020 auf über 40 Prozent erhöhen und sich im Vergleich zu 2009 verdoppeln. Neben einer Reihe Einzelfördermaßnahmen ist das Einspeisetarifsystem REFIT das wichtigste Instrument zur Förderung der Erneuerbaren im Stromsektor. Die Tarife bieten technologiespezifisch eine garantierte Vergütung für Strom aus regenerativen Quellen. Der Fokus beim Ausbau regenerativer Energien in Irland liegt wegen des enormen Potenzials im Bereich der Offshore-Windkraft. Derzeit befinden sich 2.680 MW an Offshore-Leistung in Planung, weitere 4.000 MW sind in irischen Küstengebieten potenziell möglich. Laut National Offshore Wind Energy Association (NOW Ireland) wären theoretisch sogar weitere 5.000 MW umsetzbar. Würden diese Potenziale erschlossen, könnte Irland ein wichtiger Stromexporteur werden. Ebenfalls ein großes Potenzial besitzt Irland aufgrund seiner Insellage für Gezeiten- und Wellenkraft. Das Ästuar des Flusses Shannon an der Westküste ist ein lohnenswerter Standort. Die and…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches
  • Links

Themen: Strom , Ireland , Irland , Fokus , Dena , Marktstudie

Erschienen 23. Juni 2011 auf http://lexegese.blogspot.com.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Frankreich

LEXEGESE | 23. Juni 2011 — Die französische Republik verfügt über hervorragende Potenziale für Wind, Bioenergie und auch Solarenergie. Aber auch Wasserkr…

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Luxemburg

LEXEGESE | 3. August 2011 — Luxemburg ist zu 98 Prozent von Energieimporten abhängig. Die wichtigsten Energieträger sind Mineralölprodukte und Erdgas, welche …

Stromnetz Slovakei: Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Slowakei

LEXEGESE | 5. Mai 2011 — Bereits seit dem 1. Januar 2009 wird den Erneuerbaren durch das slowakische Erneuerbare-Energien-Gesetz ein bevorzugter Anschl…

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Bulgarien

LEXEGESE | 16. Juni 2011 — Bulgarien deckt 70 Prozent seines Energiekonsums in Form von Energieimporten. Für die Energieträger Erdöl und Erdgas gilt dies…

Dena-Marktstudie: Länderprofil Schweden

LEXEGESE | 11. Mai 2011 — Der Energiemarkt Schwedens wird bereits seit dem Jahr 1996 kontinuierlich liberalisiert. Der wichtigste Schritt in diese Richt…

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Griechenland

LEXEGESE | 6. Juli 2011 — Mitten in der Finanzkrise begann in Griechenland eine radikale Umstrukturierung der Wirtschaftspolitik. Gleichzeitig beginnt auc…

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Ungarn

LEXEGESE | 21. Dezember 2011 — Ungarns Energieversorgung ist etwa zur Hälfte von fossilen Brennstoffen abhängig. Mit der kürzlich formulierten National Energy …

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Estland

LEXEGESE | 2. November 2011 — Wichtigste Energieträger Estlands sind der heimische Ölschiefer, große Torfvorkommen und die Holzbestände des Landes. Vor allem ab…

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Malta

LEXEGESE | 2. November 2011 — Maltas Energiehaushalt ist nahezu vollständig von Ölimporten abhängig. Strom wird in den beiden einzigen Kraftwerken in Marsa und …

dena-Länderprofil Tschechien

LEXEGESE | 31. August 2011 — Der Energiemarkt Tschechiens ist vollständig liberalisiert. Die Energieversorgung des Landes basiert in erster Linie auf dem E…

Länderprofil Irland

Ziel der Exportinitiative Erneuerbare Energien ist es, deutsche Unternehmen durch Informationsangebote, die Vernetzung von bestehenden Initiativen und Aktivitäten sowie die aktive Begleitung von Auslandsprojekten beim Export von Erneuerbaren Energie-Technologien zu unterstützen. Mit der weltweiten Verbreitung deutscher EE-Spitzentechnologie wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet.


Neue Marktstudie: Länderprofil Irland

Ziel der Exportinitiative Erneuerbare Energien ist es, deutsche Unternehmen durch Informationsangebote, die Vernetzung von bestehenden Initiativen und Aktivitäten sowie die aktive Begleitung von Auslandsprojekten beim Export von Erneuerbaren Energie-Technologien zu unterstützen. Mit der weltweiten Verbreitung deutscher EE-Spitzentechnologie wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet.