Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Bulgarien

Bulgarien deckt 70 Prozent seines Energiekonsums in Form von Energieimporten. Für die Energieträger Erdöl und Erdgas gilt dies zu fast 100 Prozent. Aufgrund der historisch traditionell engen Beziehung zwischen der Volksrepublik Bulgarien und der ehemaligen UDSSR ist Bulgarien fast vollständig von Öl- und Gaslieferungen aus Russland abhängig. Eine Diversifizierung der Energieressourcen ist für Bulgariens Energiesicherheit von hoher Bedeutung und die Erneuerbaren spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Nichtsdestotrotz wird das Potenzial der erneuerbaren Energien in Bulgarien bislang nicht ausreichend ausgeschöpft. Um die Verpflichtungen gegenüber der EU zu erfüllen, sollen bis 2020 16 Prozent des bulgarischen Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Derzeit liegt der Beitrag grüner Energie an der Versorgung des Landes bei knapp über 10 Prozent. Das Länderprofil Bulgarien gibt Auskunft durch welche Maßnahmen und durch welche Technologie die Energiegewinnung aus Erneuerbaren zur Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Kühlung und zur Treibstoffversorgung im Transportsektor bis 2020 weiter ausgebaut werden soll. Alleine der Anteil der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung soll sich zwischen 2010 bis 2020 auf über 20 Prozent nahezu verdoppeln. Generell ist das bulgarische Potenzial zur Förderung der Energie aus erneuerbaren Quellen attraktiv. Die Energieträger Wind und Biomasse bieten das größte Potenzial. Auch die Förderung von …

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Themen: Bulgarien , Dena

Erschienen 16. Juni 2011 auf http://lexegese.blogspot.com.

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