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Namensnennung von Prominenten in der Werbung

am 12.06.2008 von http://www.drbuecker.de

Urteile vom 5. Juni 2008 - I ZR 223/05 und I ZR 96/071. Der u. a. für das Wettbewerbsrecht und für Rechtsstreitigkeiten über die kommerzielle Verwertung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte in zwei Fällen darüber zu entscheiden, ob prominenten Personen des öffentlichen Lebens wegen der von ihnen nicht erlaubten Verwendung ihres Namens in Werbeanzeigen für die Zigarettenmarke Lucky Strike Zahlungsansprüche zustehen. Die Kläger, Ernst August Prinz von Hannover in der Sache I ZR 96/07 sowie der Musikproduzent Dieter Bohlen in der Sache I ZR 223/05, sahen in einer von den Beklagten durchgeführten Werbekampagne eine von ihnen nicht gewollte Kommerzialisierung ihrer Person zu Werbezwecken. 2. In der einen Werbeanzeige warben die Beklagten im März 2000 unter Anspielung auf tätliche Auseinandersetzungen, in die der Ehemann der Tochter des damaligen Fürsten von Monaco in den Jahren 1998 und 2000 verwickelt war, mit der Abbildung einer allseits eingedrückten Zigarettenschachtel der Marke Lucky Strike und der Textzeile: War das Ernst? Oder August? 3. In der anderen Werbeanzeige waren zwei Zigarettenschachtel abgebildet, an denen ein schwarzer Filzstift lehnt. In der darüber befindlichen Textzeile Schau mal, lieber Dieter, so einfach schreibt man super Bücher waren einzelne Wörter geschwärzt, ohne dadurch unleserlich zu werden. Das Werbemotiv spielte darauf an, dass das Buch Hinter den Kulissen von Dieter Bohlen im Jahre 2000 nach mehreren Gerichtsverfahren mit geschwärzten Textpassagen vertrieben worden war. 4. Die Kläger, die einer Nennung ihrer Namen in den Werbeanzeigen der Beklagten nicht zugestimmt hatten, verlangten Beträge, die ihrer Auffassung nach üblicherweise an vermarktungswillige Prominente als …

BGH: Namensnennung von Prominenten in Werbung

Dr. Bücker Newsfeed / Pressemitteilung zum BGH Urteil vom 08.06.2008 - Az.: I ZR 223/051. Der u. a. für das Wettbewerbsrecht und für Rechtsstreitigkeiten über die kommerzielle Verwertung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zuständige I. Zivilsenat des Bundesgericht…

Bundesgerichtshof : Bloße Aufmerksamkeitswerbung! - Namensnennung von Prominenten im Bereich der Wirtschaftswerbung kann zulässig sein.

MEDIEN INTERNET und RECHT / BGH, Urteile vom 5.06.2008 - Az. I ZR 223/05 und Az. I ZR 96/07; Vorinstanzen: OLG Hamburg, Urteil vom 29.09.2005 - Az. 7 U 97/04; LG Hamburg, Urteil vom 23.09.2004 - Az. 324 O 285/04; OLG Hamburg - Urteil vom 15.05.2007 - Az. 7 U 23/05; LG Hamburg…

Werbung mit Promintennamen unter Umständen zulässig

Recht Medial / Der BGH hat zwei Urteile gefällt, wonach Werbung für Lucky Strike, unter Verwendung von Namen Prominenter, als zulässig erachtet wurde. Die Kläger, Ernst August Prinz von Hannover in der Sache I ZR 96/07 sowie der Musikproduzent Dieter Bohlen in …

Bohlen/Ernst August von Hannover gegen B.A.T.

IP|Notiz / BGH Urteil vom 5.6.2008 I ZR 96/07 und I ZR 223/05 Zunächst einmal müssen wir uns bei unseren Lesern entschuldigen, dass das wir das Urteil erst verspätet veröffentlichen. Das Urteil selbst ist ohnehin noch nicht veröffentlicht, so dass wir auf …

Was haben Dieter Bohlen, Ernst August und Oskar Lafontaine gemeinsam?

IT-Recht Kanzlei - Nachrichten / Oder anders gefragt: Wie wirbt ein Unternehmen mit den Namen von Prominenten ohne teuere Lizenzgebühren zahlen zu müssen? Die Antworten liefern zwei aktuelle Entscheidungen des Bundesgerichthofs (BGH, Urteile vom 5. Juni 2008 - I ZR …

BGH: Lucky ad-strikes gegen Hamburger Gerichte (Promi-Werbung)

§§ Jur-Blog.de §§ / Bundesgerichtshof, Urteile vom 05.06.2008 - I ZR 223/05 und I ZR 96/07 - In dem lange vor den Hamburger Gerichten ausgetragenen Streit um die Abschöpfung deses Werbewerts von Anspielungen auf Ernst August von Hannover und Dieter Bohlen haben das Zig…

Dieter Bohlen und Ernst August von Hannover sind schmerzfrei

LBR-Blog / Der BGH teilt in einer Pressemitteilung vom 05.06.2008 mit, dass Dieter Bohlen und Prinz Ernst August von Hannover keine Zahlungsansprüche (Schmerzensgeld) wegen Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts zustehen.Beide hatten gegen den Konzern British…

Namensnennung von Prominenten in der Werbung

Prof. Dr. jur. Dieter Nennen / In der Anzeige warb der Tabakkonzern im März 2000 unter Anspielung auf tätliche Auseinandersetzungen, in die Ernst August Prinz von Hannover, Ehemann der Tochter des damaligen Fürsten von Monaco, in den Jahren 1998 und 2000 verwickelt war. Zugleic…

Namensnennung von Prominenten in der Werbung

Handakte WebLAWg / Das auch im Bereich der Wirtschaftswerbung bestehende Recht auf freie Meinungsäußerung umfasst auch unterhaltende Beiträge, die Fragen von allgemeinem gesellschaftlichem Interesse aufgreifen. In den Streitfällen hat ein besonderes Informationsin…

Satirische Werbung von Lucky Strike mit Dieter Bohlen erlaubt

Handakte WebLAWg / Zigarettenhersteller Lucky Strike verwendet in Werbekampagnen gerne Anspielungen auf aktuelle Geschehnisse und Personen die im Lichte der Öffentlichkeit stehen. So stand neben einer völlig eingedrückten Zigarettenschachtel der Marke der Spruch: &#…

BGH: Es war Ernst und deshalb in Ordnung

Telemedicus / Ein Gastbeitrag von Phillip Hofmann. Der erste Zivilsenat des BGH hat in seinem Revisionsurteil vom 5. Juni 2008 entschieden: Wird das Persönlichkeitsrecht einer prominenten Person durch die einwilligungslose Verwendung ihres Namens in Werbea…

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