Nächste Runde im WTO-Handelspoker
am 05.10.2005 von http://menschenrechte.blogg.de/
Forum Umwelt und Entwicklung legt Positionspapier vor
Heute beginnt die dreitägige Konferenz der Agrarminister des Bundes und der Länder in Bielefeld. Auf dieser Fachkonferenz für Agrarwirtschaft und ländliche Entwicklung werden auch die laufenden Agrarverhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) ein zentrales Thema sein. Vom 13. bis 18. Dezember 2005 werden sich die 148 Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong treffen, um die Spielregeln des Welthandels neu festzulegen.
Anlässlich der Agrarministerkonferenz hat das Forum Umwelt und Entwicklung, ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen aus dem Umwelt - und Entwicklungsbereich sowie der bäuerlichen Landwirtschaft, heute ein Positionspapier zu den laufenden WTO-Agrarverhandlungen vorgelegt. Darin fordern die 19 unterzeichnenden Organisationen die Bundesregierung auf, sich in den laufenden WTO-Agrarverhandlungen besonders für eine Ausweitung von Schutzmöglichkeiten der Entwicklungsländer im Sinne der Armutsbekämpfung, des Menschenrechts auf Nahrung und der nachhaltigen Entwicklung einzusetzen. Wenn das neue Agrarabkommen den effektiven Schutz von Kleinbauern vor der übermächtigen Konkurrenz von Billigimporten verbietet, ist Hunger vorprogrammiert, erklärt Armin Paasch von der Menschenrechtsorganisation FIAN. Schon heute hungern über 600 Mio. Kleinbauern und Landlose in der Welt. Zudem profitierten diese Menschen kaum von den neuen Exportchancen, die sich aus einer Marktöffnung im Norden ergeben könnten. Ein verbesserter Marktzugang im Norden ist nicht der Schlüssel zur Bekämpfung der globalen Armut, wie oft suggeriert wird. Er könne zwar einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten, allerdings nur wenn er maßvoll, unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien und mit Handelspräferenzen gezielt für ärmere Länder ausgestaltet ist.
Es geht nicht darum, den internationalen Agrarhandel zu bremsen oder zu boykottieren, sagt Friedrich Wilhelm Graefe zu …
Nächste Runde im Streit über Mauerkreuze in Kreuzberg
Lichtenrader Notizen / Tagesspiegel Online schildert die angekündigten Maßnahmen des zuständigen Gerichtsvollziehers, der den Räumungsauftrag erhalten hat. Die Räumung soll am 04.07.2005 am 04.01 Uhr, womöglich über mehrere Tagen hingezogen, stattfinden, wenn bis da…
Nächste Runde
Jurabilis / RWTH Aachen, FU Berlin, Universität Bremen, Universität Heidelberg, Universität Freiburg, Universität Karlsruhe, LMU München, TU München, Universität Tübingen und Universität Würzburg. Herzlichen Glückwunsch! …
Bei der Eröffnung der der Grünen Woche in Berlin fordern Attac und FIAN eine globale Agrarwende
Menschenrechte / WTO macht Hunger Berlin 20.01.2005 Das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Menschenrechtsorganisation FIAN haben bei der Eröffnungsfeier der Grünen Woche am Donnerstagabend in Berlin die Position der Bundesregierung in den Agrarverhandl…
Deutsches Engagement für Landlose und Kleinbauern gefordert
Menschenrechte / GTZ in den Philippinen in der Verantwortung Zum Tag der Landlosen fordert die Menschenrechtsorganisation FIAN die Bundesregierung auf, sich verstärkt für das Recht auf Nahrung von Landlosen und Kleinbauern einzusetzen. In einem Bericht an die UN-Me…
Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen zu den Bundestagswahlen:
Menschenrechte / Stärkeres Engagement für das Recht auf Nahrung unverzichtbar Anlässlich des Bundestagswahlkampfs haben die Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen Brot für die Welt, BUKO Agrar Koordination, Deutsche Kommission Justitia et Pax, FIAN (…
FAO vor dem Scherbenhaufen einer verfehlten Agrarpolitik
Menschenrechte / Zum Welternährungstag am 16. Oktober fordert die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) höhere Investitionen in die Landwirtschaft und eine bessere Kooperation zwischen kleinbäuerlichen Betrieben und der Agrarindustrie. Die Mensc…
Nachhaltige Landwirtschaft stärker fördern
Menschenrechte / Brot für die Welt stellt HungerReport vor Die evangelische Hilfsaktion Brot für die Welt hat zur Bekämpfung des Hungers in den Ländern des Südens eine verstärkte Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft gefordert. Diese Form des Anbaus habe…
Welternährungsgipfel+10 - Norden blockiert Landreforminitiative
Menschenrechte / 190.000 starben während der FAO-Sitzung an den Folgen von Unterernährung Die Sondersitzung der Welternährungsorganisation FAO ist gestern in Rom ohne substanzielle Ergebnisse zu Ende gegangen. Die Abschlusserklärung nennt weder Ursachen für…
