Was verdienen Rechtsanwälte wirklich?
Rechthaber | 9. März 2009 — “Die Besten werden Anwalt, alle anderen auch.” Der Spruch hat schon einige Jahre auf dem Buckel, ist aber in Zeiten explodieren…
Achtzehn Jahre wird der Focus diese Woche alt. Und wer volljährig wird, der hat auch das Recht, mal so richtig über die Stränge zu schlagen - nächtelang wegbleiben, einfach nach Griechenland fahren, das Konto für ne X-Box 360 abräumen oder so was. Aber dass unser jetzt auch volljährig gewordenes Nachrichtenmagazin "Focus" einfach Zahlen veröffentlicht, die vorsichtig ausgedrückt nicht so wirklich nachzuvollziehen sind, muss das wirklich sein? Auch wenn das Magazin nur einen Euro kostet? Was ist Sache? Im Jubiläums-Focus von dieser Woche wird - mal wieder - eine Übersicht veröffentlicht, aus der zu entnehmen sein soll, was Angestellte welcher Berufsgruppen denn durchschnittlich so verdienen. Und für die Anwälte steht da ein Jahresgehalt von über 82.000,00 €. Durchschnittlich natürlich. Außerdem sind wir "grün unterlegt", was nach der zur Tabelle gehörigen Legende nichts anderes bedeutet, als dass wir mit zu den bestverdienenden Berufsgruppen gehören. Soso. Stellt sich die Frage, wieviel "durchschnittliche" Anwälte es denn tatsächlich gibt. Und wer sie wirklich bezahlen kann. Denn gezahlt wird aus dem erzielten Honorar-Umsatz. Und hierzu gibt es schon nachvollziehbare Daten: Benno Heussen schreibt im AnwBl. 2009, 157ff., 161 "Tatsächlich wissen wir aus der Star-Statistik des Instituts für Freie Berufe, dass Einzelanwälte derzeit durchschnittlich 150.000 Euro und Anwälte in Sozietäten durchschnittlich 200.000 Euro Umsatz pro Jahr haben." Welche Abzüge davon zu machen sind, bis wir überhaupt ans zahlen von Kollegen-Gehältern denken können, berichtet überzeugend der Kollege Schmeilzl. Und er kommt für den Anwalts-"Einzelkämpfer" zu dem Ergebnis: "Ein Existenzgründer, der einen (respektablen) Umsatz von 100.000 Euro bei guter Kostenquote von 50 Prozent erreicht, kann also etwa 50.000 Euro an Einkommen mit nach Hause nehmen – allerdings brutto! Die allermeisten Einsteiger in die Selbstständigkeit erreichen das nach meiner Erfahrung aber nicht einmal ansatzweise." Nur der Vollständigkeit halber: Von diesem Brutto" sind nicht nur die bei Angestellten üblichen Abzüge zu machen, sondern es sind die komplette Krankenkasse und die komplette Altersversorgung ( also quasi auch die "Arbeitgeberanteile") abzuziehen. Was dann noch übrig bleibt, kann sich jeder selbst ausmalen. Kaum vorstellbar, dass in einem solchen finan…
» Vollständiger ArtikelErschienen 19. Januar 2011 auf http://fokus-familienrecht.blogspot.com.
Rechthaber | 9. März 2009 — “Die Besten werden Anwalt, alle anderen auch.” Der Spruch hat schon einige Jahre auf dem Buckel, ist aber in Zeiten explodieren…
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strafblog | 31. März 2012 — Na, das ist ja ein Kommentar, der´s in sich hat. Ich weiß nicht, wer Rolf Schälike ist, aber der Mann scheint so seine Erfahrun…
Stuttgart Inkasso | 6. Mai 2011 — Eigentlich kommt so etwas niemals vor. Im Gegenteil. Meistens versuchen die Schuldner, aus welchem Grund auch immer, zu wenig z…
Betriebsrat Blog | 16. Dezember 2009 — Die Antwort: Nun, sie liegen Kopf an Kopf beim Einkommen beieinander, nur leider am untersten Ende der Skala. Karrierecoach M…
JuracityBlog | 11. Februar 2009 — Bei betriebsbedingter Kündigung und Aufhebungsvertrag kursieren viele Gerüchte über die Höhe der “üblichen” Abfindung. Dabei wi…
arbeitsrechtblog | 29. April 2006 — Aus gegebenem Anlass: Gedanken zum 1. Mai - Teil 2: Nach den bisherigen Regelungen im Bundeserziehungsgeldgesetz erhalten Famili…
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