Kündigung wegen Stromdiebstahls
kanzlei-hoenig.de | 1. August 2009 — Einem Arbeiter aus Oberhausen ist fristlos gekündigt worden, weil er in seiner Firma sein Handy aufgeladen hat. Der Arbeitgeb…
Weil er den Akku seines privaten Mobiltelefons im Betrieb aufgeladen hat, ist einem Arbeitnehmer nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit fristlos gekündigt worden. Das berichtete RP-Online am vergangenen Freitag. Der Schaden soll sich auf 0,014 Cent (= 0,00014 Euro) belaufen.
Der Arbeitgeber hat neben der fristlosen Kündigung gleich auch noch ein Hausverbot ausgesprochen. Seine Bewertung dieses "Vergehens" als Straftat ist allerdings unzutreffend: § 248c StGB (Entziehung elektrischer Energie) setzt voraus, dass die Energie mittels eines dazu nicht bestimmten Leiters entnommen wird, was auf das Ladekabel eines Mobiltelefons ersichtlich nicht zutrifft. Diebstahl, § 242 StGB, scheitert schon daran, dass Strom keine Sache ist. Die Annahme des Arbeitgebers, der Arbeitnehmer habe mit s…
» Vollständiger ArtikelErschienen 3. August 2009 auf http://www.blog.beck.de/blog.
kanzlei-hoenig.de | 1. August 2009 — Einem Arbeiter aus Oberhausen ist fristlos gekündigt worden, weil er in seiner Firma sein Handy aufgeladen hat. Der Arbeitgeb…
arbeitsrechtblog | 2. August 2009 — Also dieser Fall ist - ich bitte um Nachsicht für die deutliche Wortwahl - schlichtweg pervers. Manchmal bereue ich es ja wirklich…
Betriebsrat Blog | 4. August 2009 — Emmely stand am Anfang, dann kam der Brötchenbelag-Fall. Nun scheint der vorläufige Gipfel mit dem Handystrom-Fall erreicht zu …
Arbeitsrecht & Mediation Berlin | 3. September 2010 — Ein Arbeitnehmer kann weder fristlos noch fristgerecht gekündigt werden, weil er ohne Wissen des Arbeitgebers seinen Elektrolle…
JuracityBlog | 15. Januar 2010 — Immer wieder gab es in letzter Zeit Berichte über fristlose Kündigungen von Arbeitsverhältnissen, weil Arbeitnehmer sich zum …
JuracityBlog | 3. August 2009 — Ein schlimmer Fall mit unabsehbaren Folgen: Arbeitnehmer werden immer dreister am Arbeitsplatz. Wenn Brötchen aus Hunger gegess…
Jurakopf | 22. Oktober 2008 — Das mag dem Juristen durch den Kopf schießen, wenn er diese Meldung auf Golemliest: Virtuelle Gegenstände haben einen Wer…
reuter-arbeitsrecht.de | 19. Januar 2010 — Wir kapitulieren vor der Flut, die da kommt. Nie wieder werden wir die Bagatellkündigung als dergestalt bagatell abtun, dass…
Betriebsrat Blog | 3. September 2010 — Ein angestellter IT-Experte lud den Akku seines Elektrorollers im Betrieb auf. Wert des dabei verbrauchten Stroms: 1,8 Cent. …
Unternehmerarbeitsrecht | 15. September 2010 — Erneut hielt eine außerordentliche Kündigung wegen eines Bagatelldelikts einer gerichtlichen Überprüfung nicht stand. In Anlehn…
Düsseldorf (RPO). Einem Arbeiter aus Oberhausen ist fristlos gekündigt worden, weil er in seiner Firma sein Handy aufgeladen hat. Der Arbeitgeber wertete dies als Straftatbestand und erteilte Mohammed S. zudem Hausverbot.