Muslimin hat Recht auf Referendariat

Vor dem BVerwG in Leipzig hatte das Land Bremen am Donnerstag den so genannten Kopftuchstreit verloren.

Es muss der Klägerin ein Referendariat im Angestelltenverhältnis ermöglichen. Vor dem OVG Bremen war die Frau noch unterlegen. Da ging es allerdings auch um ein Referendariat im Beamtenverhältnis. Das hatte Bremen der Muslimin mit Hinweis auf das Schulgesetz verwehrt, welches das Tragen religiöser Symbole verbietet. Die Lehramtsanwärterin, die an der Universität Bremen ihr erstes Staatsexamen abgelegt hatte, war nicht bereit gewesen, im Unterricht auf ihr Kopftuch zu verzichten. (…)

Quelle: BVerwG 2 C 22.07, Urteil vom 26. Juni 2008

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Themen: Rechtsprechung , Leipzig , Symbole , Erstes Staatsexamen

Erschienen 27. Juni 2008 auf http://log.handakte.de/.

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