Mündlicher Antrag auf Aufenthaltserlaubnis und die Erlaubnisfiktion

Der Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis kann auch mündlich oder durch konkludentes Verhalten bei der Ausländerbehörde gestellt werden. Die Verwendung eines amtlichen Antragsformulars ist in § 81 Abs. 1 AufenthG nicht vorgeschrieben, sodass die Erlaubnisfiktion des § 81 Abs. 3 Satz 1 AufenthG nicht erst mit Eingang eines schriftlichen Antrages bei der Ausländerbehörde zugunsten des Antragstellers greift. Die Frist nach §§ 39 Nr. 6, 41 Abs. 3 AufenthV ist mit mündlicher oder konkludenter Antragstellung ebenfalls gewahrt.

Verwaltungsgericht Osnabrück, Beschluss vom 24. April 2009 - 5 B 29/09

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Themen: Ausländerrecht , Aufenthaltsrecht , Antrag Auf Aufenthaltserlaubnis
Rechtsgebiet: Verwaltungsrecht

Erschienen 22. Mai 2009 auf http://www.rechtslupe.de.

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