Monatsrückblick IT-Recht · Januar 2012
Anwalt Niemeyer | 30. Januar 2012 — Schnelldurchlauf ausgewählter Themen, die IT-Juristen im Januar beschäftigten: Überblick Hamburger Gerichte zur Hotelbewert…
Schnelldurchlauf ausgewählter Themen, die IT-Juristen im Januar beschäftigten:
Überblick Hamburger Gerichte zur Hotelbewertung im Internet Immaterialgüterrecht: Weiterveräußerung von Hörbuch-Download · Total-Buy-Out-Klauseln · Filesharing-Abmahnung unbrauchbar · Streitwertbemessung bei unerlaubter Fotonutzung Datenschutz, Gesetzgebung: Entwurf der EU-Datenschutz-Verordnung vorgestellt · IHK vs. ULD Schleswig-Holstein · Pippa vs. PIPA Providertum, Mobiltelefonie: Unbemerkte Datenverbindungen · Praxis der Funkzellenabfrage · DSL-Geschwindigkeit · Haftung des Admin-C e-Commerce: Angaben zum Kraftstoffverbrauch bei Vorführwagen · Grundpreisangaben in Angebotsübersichten Sonstiges: Keine Schutzlücken ohne Vorratsdatenspeicherung · Kündigungsrecht des Nutzers von Online-PartnerbörsenHamburg (Symbolfoto)
HotelbewertungHamburger Gerichte waren in der jüngeren Vergangenheit gleich zwei Mal mit Hotelbewertungen befasst. Das LG entschied über die Haftung von Hotelbuchungsportalen für geschäftsschädigende Bewertungen von Nutzern (im Folgenden I, Az. 327 O 607/10), das Hanseatische OLG bestätigte ein Urteil, das sich für die Zulässigkeit von Hotelbewertungen an sich aussprach (im Folgenden II, Az. 5 U 51/11).
Hotelbewertung IDas Bereithalten einer Bewertungsfunktion und das Veröffentlichen nutzergenerierter Hotelbewertungen auf einem Hotelbuchungsportal stellen auch dann geschäftliche Handlungen dar, wenn das Bewertungsportal nur Teil eines gewerblichen Online-Reisebüros ist (anders: KG Berlin, Az. 52 O 229/10). Dies gilt zumindest dann, wenn die Entscheidung über das «Ob» einzelner Veröffentlichungen dem Portal obliegt (Nutzer konnten ihre Bewertungen nicht selber online stellen, die Freischaltung erforderte das erfolgreiche Durchlaufen eines «aufwändigen TÜV-zertifizierten» Prüfungsverfahrens). Der Portalbetreiber haftet dann für die falschen Tatsachenbehauptungen der Nutzer.
Hotelbewertung II:Das Hanseatische OLG entschied, dass die bloße Eignung einer Bewertungsplattform zur Verbreitung unwahrer Behauptungen nicht genügt, den vermeintlichen «virtuellen Pranger» zu verbieten. Eine Hotel- und Hostelbetreiberin verlangte, dem beklagten Bewertungsportal schon die Möglichkeit zur Bewertung der eigenen Unterkünfte zu untersagen. Ohne Erfolg, da die Allgemeinheit ein Interesse an Hotelbewertungen habe, die selbst dann als Meinungen geschützt seien, wenn sie anonym abgegeben werden. Unwahre Behauptungen seien auch weiterhin einzeln anzugreifen.
ImmaterialgüterrechtFilesharing ist in Schweden nunmehr als Religion anerkannt.
LG Stuttgart: Weiterveräußerung von heruntergeladenem HörbuchDas LG Stuttgart befasste sich mit der AGB-Klausel
Der Käufer […] erwirbt lediglich ein Nutzungsrecht, kein Eigentum. Der Weiterverkauf ist untersagt.
einer Anbieterin von Hörbuch…
» Vollständiger ArtikelErschienen 30. Januar 2012 auf http://anwaltniemeyer.de.
Anwalt Niemeyer | 30. Januar 2012 — Schnelldurchlauf ausgewählter Themen, die IT-Juristen im Januar beschäftigten: Überblick Hamburger Gerichte zur Hotelbewert…
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 17. Januar 2012 — BGH Urteil vom 09.11.2011 I ZR 150/09 Basler Haar-Kosmetik MarkenG § 15 Abs. 5; BGB §§ 12, 677, 683 Satz 1, § 670; ZPO § 139 Abs. …
DOPATKA | 10. August 2011 — Der Betreiber eines Hotel-Bewertungsportals ist nicht dazu verpflichtet, Nutzerbehauptungen vor der Veröffentlichung zu überprü…
muepe.de | weblog peter müller | 17. Januar 2012 — Die Entscheidungsgründe des Urteils des BGH vom 9. November 2011 (Az.: I ZR 150/09 – Basler Haar-Kosmetik), über das bereits…
ipweblog.de | 25. Januar 2012 — Hier nun die amtlichen Leitsätze zu dem bereits erwähnten Urteil des BGH vom 9. November 2011 – I ZR 150/09 – Basler Haar-K…
Rechtsanwalt Kai Jüdemann | 9. August 2011 — Die Betreiberin eines Hotels und Hostels in Berlin ist mit dem Versuch gescheitert, einem Schweizer Bewertungsportal für Reisel…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 7. April 2007 — 1. Erklärt ein Anbieter von Software in seinen Lizenzbestimmungen, dass an der per Download überlassenen Software nur einfache, ni…
Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum | 8. September 2011 — Wie Beck online berichtet, hat das Landgericht Hamburg in einem Urteil vom 01.09.2011, Az. 327 O 607/10, festgestellt, dass d…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 20. Januar 2012 — Hanseatisches OLG Hamburg, Urteil vom 18.01.2012 - 5 U 51/11; Vorinstanz: LG Hamburg, Urteil vom 25.01.2011 - 312 O 429/09 Das Han…
Kurz Pfitzer Wolf | 30. Januar 2012 — Was war passiert?Eine Hotelbetreiberin aus Berlin wehrt sich gegen schlechte Bewertungen im Internet auf einem Reiseportal, w…
Der Skandal um die massenhafte Auswertung von Mobilfunk-Daten in Dresden hat unsere Warnungen und Befürchtungen bestätigt: Ist die Vorratsdatenspeicherung einmal da, werden die Daten auch freizügig verwendet.
European Commission - Commission proposes a comprehensive reform of EU data protection rules
Since 2010 a group of self-confessed pirates have tried to get their beliefs recognized as an official religion in Sweden. After their request was denied several times, the Church of Kopimism - which holds CTRL+C and CTRL+V as sacred symbols - is now approved by the authorities as an official religion. The Church hopes that its official status will remove the legal stigma that surrounds file-sharing.
„Vor 17 Jahren nutzten weniger als 1 % der Bevölkerung das Internet. Heute werden große Mengen an personenbezogenen Daten übermittelt und ausgetauscht, über den gesamten Globus – innerhalb von Bruchteilen von Sekunden“. So begann Viviane Reding,...
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Lübeck/Kiel – Der Streit um die Nutzung des sozialen Netzwerks Facebook wird jetzt vor Gericht entschieden. • Nachrichten und Service für Lübeck und Umgebung
Pippa Middleton Ass Appreciation Society - Pippa Middleton's Fine Ass | Facebook
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