Moggi holt zum Gegenschlag aus

Vor dem Prozessauftakt im italienischen Fußball-Skandal hat der mutmaßliche Drahtzieher der Spielmanipulationen Luciano Moggi zum Gegenschlag ausgeholt. “Ich bin kein Monster. Man hat mich gekreuzigt und meine Familie zerstört“, klagte der Ex-Manager von Juventus Turin. (…)

In dem am 29. Juni in Rom beginnenden Sportgerichts-Prozess will der “Herr des Balles” nicht aussagen. Mit seinem Rücktritt sei er kein Mitglied des Fußball-Verbands (FIGC) mehr und unterliege damit nicht mehr der Sportgerichtsbarkeit. Gegenüber den ermittelnden Staatsanwaltschaften in Turin, Rom und Neapel musste Luciano Moggi jedoch bereits aussagen. Auch hier hatte Moggi behauptet, “nie eine Bevorzugung” von den Schiedsrichterkoordinatoren Paolo Bergamo und Pierluigi Pairetto verlangt zu haben.

Vor den Zivilgerichten kommt ein Prozess wegen Nötigung, Sportbetrug und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung auf Moggi und seine Helfer zu.

Der gesamte Moggi-Clan steht auch in Rom vor dem Sportgericht: 26 Verei…

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Themen: Rechtsprechung

Erschienen 28. Juni 2006 auf http://log.handakte.de/.

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