Alle Blogs » Mit Kettenschenkungen Steuern sparen

Mit Kettenschenkungen Steuern sparen

am 15.01.2008 von Erbrechtsblog

Robert Kracht von der FTD hat ein aktuelles Urteil des Hessischen Finanzgerichts aufgegriffen (Az. 1 K 268/2004) und erläutert hieran, wann Kettenschenkungen vom Fiskus als (un-)zulässig erachtet werden:
Schenkungen gehören mit zu den beliebtesten Methoden, wenn es darum geht, dem Finanzamt ein Schnippchen zu schlagen. Gelangen beispielsweise Präsente erst auf Umwegen an die gewünschte Zielperson, spart das oft Erbschaftsteuer. Denn dann sind hohe Freibeträge nutzbar, die bei direkten Zuwendungen nicht greifen.
Nach einem aktuellen Urteil des Hessischen Finanzgerichts liegt jedoch Gestaltungsmissbrauch vor, wenn hierüber lediglich Steuervorteile erzielt werden sollen und es ansonsten keinen Grund für den gewählten komplizierten Umweg gibt. (…)
Der klassische Fall sind Geschenke an den Lebensgefährten, die über das gemeinsame Kind laufen. Ein Partner gibt dem Nachwuchs Geld, das dieser anschließend seinem anderen Elternteil schenkt. Da hier verwandtschaftliche Verbindungen bestehen, kommen hohe Freibeträge zum Tragen, die steuerlich ungünstige direkte Übergabe an …

Wird steuerfreie Vermögensübertragung unter Ehegatten gekippt?

Erbrechtsblog / Der Bundesfinanzminister will unter anderem die Möglichkeit der sogenannten “Güterstandsschaukel” abschaffen: “Bislang können Ehegatten jenseits der Freibeträge steuerfrei schenken, wenn sie ihre Schenkung mit einem Ehevertrag v…

Referentenentwurf zum Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht veröffentlicht

Erbrechtsblog / Der Referentenentwurf zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts (ErbStRG) wurde an die Ressorts und Länder verschickt. Deutlich höhere persönliche Freibeträge garantieren, dass es beim Übergang durchschnittlicher Vermögen und damit…

BFH: Für den Fiskus zählt nicht nur der letzte Wille

Erbrechtsblog / Nicht immer sind testamentarische Anordnungen von den Nachkommen erwünscht. Etwa wenn ein Teil des Nachlasses einem anderen Verwandten zukommen soll, oder den Alleinerben hohe Steuern erwarten. Zwar kann er das gerade erhaltene postwendend weiterlei…

Ohne Trauschein kein Erbanspruch

Erbrechtsblog / Nichteheliche Gemeinschaften haben geringere Freibeträge und einen höheren Steuersatz - Ohne entsprechende Regelung geht der Partner leer aus. Auch wenn die mögliche Steuerersparnis nach der Eheschließung vom Gehaltsunterschied der einzelnen Part…

Stiftung: So bleibt das Geld in der Familie

Erbrechtsblog / Eine private Stiftung kann helfen, den Betrieb zu erhalten. Die Nachkommen haben zwar keinen Zugriff auf das Vermögen, erhalten aber als sogenannte Destinäre die Unternehmenserträge. Doch es gibt nicht nur Vorteile. In einem weiteren Beitrag der F…

Schenkungen in der Familie

Erbrechtsblog / Nach einem arbeitsreichen Leben besteht oft der Wunsch, unterschiedlich hohes Vermögen unter den Ehegatten anzugleichen. Das hat durchaus steuerliche Bedeutung, denn hat der Erstversterbende das höhere Vermögen, ist die Erbschaftsteuer oft höher,…

Abgaben sparen bei Lebensversicherungen

Erbrechtsblog / Verschenkte Lebenspolicen werden vom Finanzamt viel niedriger ­bewertet als entsprechende Summen in bar. Doch dieses Privileg läuft aller Voraussicht nach Ende 2007 aus. Hinter verschlossenen Türen tüfteln Steuer­experten der Länder gerade aus,…

Schnelle Geschenke

Erbrechtsblog / Derzeit können Steuerpflichtige noch zwischen dem aktuell geltenden und dem geplanten Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht wählen. Allerdings darf derjenige, der erwägt, sein Vermögen zu verschenken, nicht “ungebührlich” zögern. Denn…

» Suche in den JuraBlogs

Der Autor und sein Blog

RA Franz-K. Lehrmann

Rechtsanwalt Franz-Karl Lehrmann, Mainz

» Erbrechtsblog

» Aktuell in den Lawblogs

» Top-Meldungen

» TOP-Meldungen per E-Mail

Infos zum kostenlosen Service »