Studie: Unternehmen senken finanzielle Risiken durch Datenschutz-Compliance
Datenschutzbeauftragter | 7. Februar 2011 — Datenschutz-Compliance steht bei Unternehmen hoch im Kurs – spätestens dann, wenn es bereits zu einer Datenpanne gekommen ist…
Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass mit Datenschutzverstößen mehr als 7 Mrd. EUR verdient werden, während beispielsweise die im Jahr 2010 verhängten Bußgelder von rund 555.000,- EUR kaum in der Lage sind, diesem Vermögensvorteil entgegenzuwirken.
Einzelheiten WebshopsDie Studie veranschaulicht mit diversen Beispielen, wie Sicherheitslücken in Webshops mangels Aktualisierungen durch Verwendung veralteter Software Tür und Tor geöffnet und Kundendaten gefährdet werden.
So erstaunt es nicht, dass auch wir in der Vergangenheit häufiger über den Hack von Kundendaten (z.B. bei Sony, dem Fußballclub Hoffenheim, Marktkauf oder REWE) berichten mussten.
Google AdsenseAuch Google Adsense, eine Technik zur Einbindung fremder Werbung auf der eigenen Website, wird der Studie zu folge mehrheitlich (58%) ohne die gem. § 13 TMG erforderlichen Datenschutzhinweise genutzt und folglich Daten heimlich übertragen.
WebstatistikenDie Studie weist zudem darauf hin, dass auch Webtrackingtools wie Google-Analytics in rund 73 % der Fälle rechtswidrig zu Lasten der betroffenen Websitebesucher genutzt werden.
KontaktformulareAuch Kontaktformulare werden der Studie zu Folge in 65 % der Fälle ohne Hinweis auf die Verwendung der Daten auf Websites implementiert.
Facebook like-ButtonLetztlich kommt auch der bereits aus Datenschutzgesichtspunkten geschmähte like-Button von Facebook nicht ungeschoren davon, ohne allerdings konkrete Prozentzahlen zu nennen.
Datenschutz in ZahlenDa wundert es nicht, dass auf 82% der untersuchten Websites Verstöße oder Beanstandungsgründe gefunden wurden, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 12 % ausmacht. Nicht jeder scheint sich also die Frage zu stellen, ob das was da auf der Homepage gemacht wird auch tatsächlich erlaubt ist. So funktioniert halt Marketing!
Regionale UnterschiedeDie Studie zeigt auch regionale Unterschiede auf. Die “Spitzenposition” in Bezug auf die Anzahl der Verstöße nimmt hierbei Hamburg (Anm. des Verfassers: Leider!) ein, gefolgt von Berlin und Sachsen. Am Besten schnitt dabei immer noch Rheinland-Pfalz mit “nur” 71 Verstößen pro 100 Websites ab.
Personalkapazitäten bei den AufsichtsbehördenNicht weniger interessant sind auch die Analysen der behördlichen Personalkapazitäten. 100.000 Unternehmen stehen im Schnitt 3,6 Personalstellen bei den Aufsichtsbehörden gegenüber. Im Verhältnis zu öffentlichen Stellen ist die Personalkapazität der Aufsichtsbehörden wesentlich höher.
Rangliste bei verhängten BußgeldernLesenswert ist auch die Rangliste bei den verhängten Bußgeldern.
Mit einem Anteil von 37 % am verhängten Gesamtvolumen nimmt Hamburg erneut eine Spitzenstellung ein, was angesichts der Spitzenstellung bei den Datenschutzverstößen nicht wundert. Danach folgen Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Insgesamt …
» Vollständiger ArtikelErschienen 14. Dezember 2011 auf http://www.datenschutzbeauftragter-info.de.
Datenschutzbeauftragter | 7. Februar 2011 — Datenschutz-Compliance steht bei Unternehmen hoch im Kurs – spätestens dann, wenn es bereits zu einer Datenpanne gekommen ist…
Datenschutzbeauftragter | 9. Dezember 2011 — Google, derzeit verschrien als Datenkrake, scheint aus Fehlern seiner Konkurrenz gelernt zu haben. Während Facebook hauptsä…
Datenschutzbeauftragter | 21. Dezember 2010 — Laut dem aktuellen XAMIT Datenschutzbarometer 2010 weisen dreiviertel der deutschen Webseiten gravierende Datenschutzmängel a…
Datenschutzbeauftragter Online | 8. Juli 2008 — Aktuelle Meldung von Heise: 85 Prozent der Webseiten, die Kontaktformulare als Kommunikationsmittel nutzen, informieren ihr…
Datenschutzbeauftragter | 12. August 2011 — “Datenschutz steht bei uns an erster Stelle” – so oder so ähnlich liest man es häufig in den Datenschutzhinweisen auf den Web…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 5. Juli 2009 — Eine interessante Studie der Experian/QAS, obschon aus dem Jahr 2007, weist darauf hin, dass Unternehmen mit Kundendaten falsch…
beck-blog | 25. Januar 2011 — Eine deutliche Mehrheit von Fach- und Führungskräften aus der IT-Branche spricht sich gegen die Nutzung so genannter Social Med…
JIPS News | 1. Februar 2011 — Die auf IT-Revision und IT-Controlling spezialisierte Xamit Bewertungsgesellschaft bietet auf Ihrer Homepage eine Studie zur …
medien-gerecht | 27. Mai 2010 — Der gestrige Tag war ein kleiner aber nicht unbedeutender Erfolgstag für den Datenschutz. Mit facebook und Google haben zwei he…
Handakte WebLAWg | 9. Juni 2005 — In Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen und Niedersachsen haben die Landesregierungen die Hochschulen in die Lage versetz…
Facebook ist ein soziales Netzwerk, das Menschen mit ihren Freunden, Arbeitskollegen, Kommilitonen und anderen Mitmenschen verbindet. Nutzer verwenden Facebook, um mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben, eine unbegrenzte Anzahl an Fotos hochzuladen, Links und Videos zu posten sowie mehr über die Personen zu erfahren, die sie kennenlernen.