Milchmädchenrechnung

Ein KasperKollege, der auszog, den Anwaltsmarkt zu aldisieren, gab in der NJW zu der Frage, wie er auf den Stundensatz von 36 Euro gekommen ist, Folgendes zum Besten:

Für unser Unternehmensziel „höchstmögliche Qualität zum tiefstmöglichen Preis" mussten wir zunächst unsere Fixkosten auf das Unverzichtbare beschränken. Unverzichtbar für den Anwaltsberuf sind jährlich der Kammerbeitrag von 160 Euro und die Berufshaftpflichtversicherung von 800 Euro. Bei 1800 abrechenbaren Stunden im Jahr ergeben sich unverzichtbare Fixkosten pro Anwaltsstunde von weit unter einem Euro! Nach der Formel „Preis = Kosten + Gewinn" war nun der Gewinn bzw. Verdienst festzulegen. Der Stundenverdienst betrug 2006 laut einer Studie des Instituts für freie Berufe 15 bis 20 Euro bei angestellten, und 20 bis 28 Euro bei selbstständigen Anwälten. lm Vergleich dazu hielten wir einen Stundenverdienst von knapp 36 Euro für unsere Anwälte für mehr als …

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Themen: Lte , Krankenversicherung
Rechtsgebiet: Arbeitsrecht

Erschienen 30. Januar 2011 auf http://ra-melchior.blog.de.

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