Merkel spricht bei Opel von hoher Präferenz für Magna

Sotschi (Reuters) - Der kanadische Zulieferer Magna bleibt der Favorit der Bundesregierung für die Übernahme von Opel.

"Ich habe noch einmal deutlich gemacht, dass die Bundesrepublik Deutschland für die Vorschläge von Magna, bei denen ja die Kooperation mit Russland ein Teil ist, auch eine hohe Präferenz hat", sagte die Kanzlerin am Freitag in Sotschi nach einem Gespräch mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew. Der Grund dafür sei, dass Magna kein Finanzinvestor sei, sondern ein Unternehmen, "das sich im Automobilgeschäft auskennt". Magna verfolge einen strategischen Ansatz für die Zukunft von Opel.

Wann eine Entscheidung in Sachen Opel fallen wird, könne sie noch nicht sagen, erklärte die Kanzlerin. "Wenn es nach uns geht: möglichst bald", sagte sie. Bund und Bundesländer würden nun erst einmal über das Wochenende die unterschriftsreifen Angebote der beiden Bieter bewerten. Letztlich gebe es einen Einigungszwang zwischen der Bundesregierung und dem früheren Opel-Eigentümer General Motors in Sachen Investor.



Quelle: Reuters (14. August 2009)

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Themen: Germany , Opel , Western Europe , Europe , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , German Money , German Equities , United States OF America , Mergers And Acquisitions (including Changes OF Ownership) , Bund , Merkel , Russian Federation , Eastern Europe , Sotschi , "auto, Truck And Motorcycle Parts"

Erschienen 14. August 2009 bei http://www.reuters.com.

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