SPD sackt in Forsa-Umfrage auf 23 Prozent ab
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Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einer Meinungsumfrage zufolge in der Finanzkrise an Zustimmung gewonnen.
Würde die Regierungschefin direkt gewählt, könnte die CDU-Vorsitzende mit 50 Prozent der Stimmen rechnen, hieß es in der jüngsten Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL. Merkel legte gegenüber der Vorwoche um drei Prozentpunkte zu. Für den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier würden nur noch 24 Prozent nach 26 Prozent vor einer Woche stimmen.
Nach den am Mittwoch veröffentlichten Ergebnissen legten CDU und CSU auch bei der Sonntagsfrage um zwei Punkte auf 35 Prozent zu. Die SPD gab drei Prozentpunkte ab und würde nur 24 Prozent bekommen, wenn der Bundestag am nächsten Sonntag neu gewählt würde. Die Linkspartei verlor einen Punkt auf zwölf Prozent, die Grünen legten um einen Zähler auf zehn Prozent zu. Die Freien Demokraten liegen unverändert bei 13 Prozent. Danach hätte das bürgerliche Lager aus Union und FDP mit 48 Prozent wieder zwei Punkte Vorsprung vor SPD, Linken und Grünen.
Für die Erhebung befragte Forsa von Montag bis Freitag voriger Woche 2509 Bundesbürger. Die Fehlerquote liegt bei 2,5 Prozentpunkten.
Die Mehrheit der Deutschen will Forsa zufolge die Gehälter von Spitzenmanagern begrenzen. 43 Prozent der Befragten seien der Ansicht, dass ein Jahresgehalt von 500.000 Euro ausreiche. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat diese Obergrenze für Banken ins Gespräch gebracht, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen.
Erschienen 15. Oktober 2008 bei http://www.reuters.com.
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