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Mein Tod gehört mir

am 29.03.2007 von Handakte WebLAWg

Die letzten beiden Wochen seien Wahnsinn gewesen, sagt Johann B. Täglich seien Leute gekommen, das ganze Dorf. So viel Freundschaft. So viele gute Gespräche. Er habe sich von allen verabschiedet. Und sei immer ruhiger geworden. Keine Angst, höchstens ein bisschen nervös sei er, dass alles so klappt, wie er es vorhabe: die weite Fahrt, 600 Kilometer in die Schweiz; die letzte Untersuchung beim Arzt; und dann der Schlussakt in der Wohnung der Sterbehilfeorganisation. Dort wird er ein tödliches Medikament einnehmen und sterben. Das Taxi ist bestellt, für morgen. Johann B. ist einer der vielen schwer kranken Menschen aus Deutschland, die jedes Jahr die letzte Reise in die Schweiz antreten.
Er ist …

Feind hört mit

RA-Blog / Wenn man für sein stark renovierungsbedürftiges Mietobjekt einen Mieter findet, der bereit ist, dieses Objekt gegen eine reduzierte Miete erstmal in Ordnung zu bringen, sollte man sicher sein, dass dieser potentielle Mieter nicht mithört, wenn ma…

Interview mit einer Sterbewilligen

Handakte WebLAWg / Marly Wegner, 79 Jahre, wohnt im Landkreis Altötting. Seit über 40 Jahren leidet sie an progressiver Polyarthrose. Die immer schmerzhafteren Gelenksentzündungen, die starken Bewegungseinschränkungen bekommt sie schon lange nicht mehr in den Griff…

Deutscher Arzt gibt Beihilfe zu

Handakte WebLAWg / Erstmals hat ein Vertreter der Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas bestätigt, auch in Deutschland Beihilfe zum Suizid geleistet zu haben. Uwe-Christian Arnold, Berliner Arzt und Zweiter Vorsitzender des Vereins in Deutschland, sagte gegenüb…

Billiger sterben

Handakte WebLAWg / Immer mehr Menschen spenden ihren Körper der Forschung. Die Universitäten sind enormen Kosten für die Bestattung ausgesetzt. Dass es für eine gute Sache mehr Spender als Bedarf gibt, kommt selten vor - und wenn, dann höchstens am Kuchenbuffet de…

Er ist dann mal weg

LawBlog / Ein guter Bekannter von mir verlässt Deutschland in Richtung Asien. Er hat dort einen Job gekriegt. Für unwesentlich mehr Geld als für seine bisherige Tätigkeit in Deutschland. Aber von der Kaufkraft her mutiert er zum Mitglied der Oberschicht.…

Zum Sterben nach Zürich

Handakte WebLAWg / Es geht ganz schnell: Ein Antibrechmittel, ein Joghurt gegen den bitteren Geschmack, dann reicht der Sterbebegleiter ein Glas Wasser mit 15 Gramm des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital. “Nach dessen Einnahme schläft der Patient oder die…

Gesetzwidrige Jugendhaft

strafprozess / Der Tages-Anzeiger machthier auf eine Studie des Bundesamts für Justiz (ich habe sie online nicht gefunden) aufmerksam, die unhaltbare Zustände beim Vollzug von Jugendstrafen feststellt:Gemäss dem BJ werden die Vorgaben des neuen Gesetzes über de…

Sieben Jahre Haft für tötliches Sexspiel

Wissenswertes, Interessantes und Kurioses aus Justiz und Alltag / Das Sexspiele durchaus auch mal ein tödliches Ende nehmen können ist an und für sich bekannt. Dass dieses Ende aber durch die eigene Partnerin herbei geführt wird, würde man nun nicht unbedingt vermuten. So ist es jedoch passiert.Eine Kölnerin,…

Zeckenbiss kein Dienstunfall

Recht und Alltag / Ein Beamter, der auf seinem Weg zum Dienst von einer Zecke gebissen wird, hat keinen Anspruch darauf, dass der Zeckenbiss als Dienstunfall anerkannt wird. Dies hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts (VG) Trier mit Urteil vom 13.07.2006 entschieden…

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Rainer Langenhan

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