mein outing als ITler

so ich oute mich mal heute als jemand der ziemlich tief in der IT steckt und das für einen Juristen sehr ungewöhnlich tief und das auch schon sehr lange (15Jahr+), okay um Geld zu verdienen ist das sicher contra produktiv, denn die Praxis zeigt, dass man sich als Anwalt für IT-Recht nicht wirklich, sondern nur am Rand mit IT auskennen muss, aber das technische, Computer, Ablaufprogrammierung, die Idee einmal etwas vorzubereiten und dann in Gang zu setzen, dass irgendwie interagiert und wächst lässt mich nicht los und bereitet Spass, das wil ich selbst machen! Zwar macht das Anwaltsdasein insbesondere das Verhandeln bei sehr guter Sachkenntnis inklusiv des gesamten Anwaltsdaseins auch viel Spaß, aber ich würde mich nie mit Gesetzbüchern und Musik in den Park setzen, dagegen ist es für mich kein Problem innerhalb einer Nacht an 1200 Zeilen Proxysocket Programmierung ungefähr 200 Zeilen auszutauschen und nachher mit einem Programm dazustehen dass einen schwer nachvolziehbaren aber ideenreichen Zweck verfolgt.

Die Neuregistrierung von Domainnamen in den letzten Tagen war gleichzeitig eine Zielsetzung diese technischen Bereiche die für einen Anwalt untypisch sind auch auszufüllen denn sie sind ein Teil von mir. Ich dachte beispielsweise daran unter der Homepage hacken.biz eine hybride Homepage aufzubauen, in der soweit es rechtlich für mich tragbar ist einzelne Hackingtechniken darstelle und auf der anderen Seite auch aufzeige was nun eigentlich Strafbar ist oder gegen die Rechtsordnung verstößt und was nicht. Dann muss ich allerdings wieder die Sprache der “newbies” oder “leamer” sprechen lernen, denn aus meiner Sicht stellt sich das so dar, dass technisch eigentlich alles machbar ist, alles, naja sagen wir mal bis auf das knacken von Verschlüsslungen bei denen kein Fehler gemacht wurde aber abgesehen von diesem Bild gibt es 10000 Dinge wie man mit ein paar Zeilen Programmcode, wenn man sie kennt und die Anwendung versteht politische Diskussionen über irgendwelche repressiven Gesetze ad absurdem führen kann. Ich kann jetzt schon vorwegnehmen, dass folgende gesellschaftliche Entwicklungen unausweichlich bleibt:

1. wir können den Menschen nicht verbieten sich für IT zu interessieren, im Gegenteil wir müssen IT-Kenntnisse fördern, das bezieht die Grundlagen auf denen unsere IT-Welt beruht mit ein und wer diese Grundlagen beherrscht, für den ist “hacking” eigentlich eine Art der Kommunikation und der braucht lediglich eine Guideline was statthaft (=rechtmäßig und moralisch vertretbar) ist

2. die Welt ist noch nicht so weit, dass einzelne Personen sich von selbst an das statthafte halten, vor 20 Jahren war es für eine Privatperson noch undenkbar sich wie heute möglich in einem Blog in Scene zu setzen und als informationsanbieter zu dienen, was nachfolgen wird sind über Jahrzehnte die technischen Kenntnisse auch weitergehend zu interagieren und was viel schwerer zu erleben sein …

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Themen: Anwalt , Juristen
Rechtsgebiet: Arbeitsrecht

Erschienen 27. Juli 2011 auf http://das-richtige.de.

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