Zahl der Phishing-Opfer steigt
Die herrschende Meinung | 10. September 2007 — Die Zahl der Internet-Nutzer, deren Konten mit geklauten Passwörtern geplündert werden, stieg im vergangenen Jahr um 23 Prozent…
Die interessierte Fachöffentlichkeit werden die neuesten Zahlen zum Online-Betrug und anderer Delikte der – von der Polizei so getauften – engeren Internetkriminalität kaum verwundern, auch wenn konkrete Zahlen angesichts des deliktstypisch hohen Dunkelfelds stets schwierig sind: Mit bis zu 5.000 Anzeigen wegen Phishing-Delikten rechnen BKA und der Branchenverband Bitkom für das Jahr 2010. Dabei handelt es sich wie bei den geschätzten Schadensummen insgesamt sowie im Durchschnitt pro Einzelfall erneut um einen kräftigen Anstieg. Kein Wunder, wird das Begehen finanziell motivierter Straftaten im Netz durch ständig weiterentwickelte und immer einfachere Schadprogramme doch immer bequemer und damit für eine breiter werdende Tätergruppe interessant.
Folgerichtig weisen die Behörden und der Bitkom darauf hin, dass sich potentielle Opfer besser schützen sollten. Die “Awareness” der Nutzer kann als taugliches Mittel im Kampf gegen Online-Kriminalität ohnehin nicht hoch genug bewertet werden: Je höher die Medienkompetenz der Bevölkerung und je sicherer die Konfiguration der eingesetzten Hard- und Software, desto weniger haben Kriminelle eine Chance, denn sie sind letztlich auf die – unfreiwillige – Mithilfe ihrer Opfer angewiesen. Das gilt nicht nur für den Klick auf Links zu Phishing-Sites und Malware spuckenden Drive-by-Angeboten auf zwielichtigen Seiten, sondern auch für die Anfälligkeit von Browser, Flash-Player & Co. im Hinblick auf Sicherheitslücken, die es Kriminellen erlauben, auch auf legitimen Websites wie etwa der vom Handelsblatt und der ZEIT Trojaner zu verteilen, die letztlich u.U. auch Banktransaktionen manipulieren können.
Mehr Awareness ist daher automatisch mehr gut. Die deutschen Verbände und Behörden könnten sich insoweit – anstatt nur zu Mahnen und zu Warnen – an Aktionen …
» Vollständiger ArtikelErschienen 7. September 2010 auf http://www.cybercrimeblog.de.
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e-comm | 12. Februar 2008 — Gestern war der sozusagen der "Tag des Euro-Notrufs", weil der 11.2. jedenfalls nach Ansicht des Europaparlaments am besten geeig…
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Handakte WebLAWg | 2. Mai 2005 — Immer wieder verunsichern Schreckensmeldungen über Sicherheitslücken die Internet-Nutzer. Dabei ist die Datenübertragung über d…
22 Millionen deutsche Internet-Anwender sollen einer Umfrage zufolge ihren PC bereits einmal mit Viren infiziert haben. Zwei Prozent der Nutzer sollen bereits Opfer eines Betrugs beim Online-Banking geworden sein.
Besucher der beiden Websites bekamen gestern vereinzelt Schadcode untergeschoben, der sogenannte Scareware auf dem System installierte. Ursache war eine manipulierte Werbkampagne eines betrügerischen Kunden,
Ein Sicherheitsdienstleister hat Wege aufgezeigt, wie sich das derzeit von der Sparkasse eingesetzte "chipTAN comfort"-Verfahren angreifen lässt, sodass Kriminelle betrügerische Überweisungen vom Opfer legitimieren lassen könnten.