Megaupload: keine IP-Adresse gespeichert, kein Problem?

Es ist das Thema heute: Der Filesharer megaupload.com wurde hoch-, einige der Betreiber auch schon festgenommen. Und dabei konnte man doch so schön darüber Musik, Filme und Hörbücher verteilen - natürlich illegal. Die meisten Meldungen machen klar, dass die Nutzer der Seite, die "nur" urheberrechtlich geschütztes Material heruntergeladen haben, nichts zu befürchten hätten. Zwar sei auch der Download solcher Dateien eine Urheberrechtsverletzung (was stimmt), doch die zu erzielenden Schadensersatzforderungen seien eher gering. Anders als bei denjenigen, die auch selbst Musik und Filme angeboten hätten - denn diese haben nicht nur eine illegale Kopie gefertigt, sondern diese auch noch weiter verteilt. Hier ist - wie man ja auch bei den üblichen Filesharing-Verfahren sieht - wesentlich mehr zu holen. Und natürlich sind die "Seeder", also diejenigen, die verteilen, auch wesentlich gefährlicher als diejenigen, die nur konsumieren (obschon natürlich der eine ohne den anderen nicht kann...). Dann wird auch häufig noch zu bedenken gegeben, dass die straf- und zivilrechtliche Verfolgung ja deswegen erschwert sei, weil bei MegaUpload wahrscheinlich keine IP-Adressen gespeichert worden seien bzw. weil die Informationen, wer hinter der IP-Adresse steckte, zumindest bei deutschen Anbietern längst - spätestens nämlich nach 7 Tagen - gelöscht worden sei. Und so sagt z.B. der bekannte Kollege Christian Solmecke in seinem Beitrag zum Thema: "in aller Regel werden von ihnen [den bloßen Downloadern, AnmdRed] jedoch keine IP-Adressen gespeichert, sodass dort keine Rückverfolgung möglich sein dürfte". Aber Achtung: Neben der IP-Adresse gab es bei MegaUpload ja auch noch ein anderes, wesentlich brauchbareres Mittel, um die Nutzer erkennen zu können. Denn der Dienst war zumindest …

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Themen: Abmahnung , Tauschbörsen , Filesharing , P2p , Filme , Peer TO Peer

Erschienen 20. Januar 2012 auf http://klawtext.blogspot.com/.

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