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Medienaufsicht prüft Schleichwerbung in Pokersendungen

am 21.08.2007 von http://www.telemedicus.info/

Geringe Produktionskosten verbunden mit hohen Marktanteilen - Pokersendungen haben durchaus ihre Reize für die Fernsehsender. Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, schaltet sich jetzt aber die Medienaufsicht ein: Dem DSF und dem Vierten sollen dieser Tage offizielle Beanstandungen zugestellt werden. Neben dem Verdacht der Schleichwerbung kritisiere die „Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz“ (GSPWM), dass die Sponsoren von Sendungen dieser Art regelmäßig auch innerhalb der Formate Reklame schalteten. Dies sei zwar mittlerweile allgemein üblich, formell in Deutschland aber nach wie vor untersagt. Ohnehin, so zumindest ein Sprecher der Gemeinsamen Stelle zur SZ, existierten diese Sendungen offenbar nur um Reklame für Internet-Pokerangebote wie Pokerstars oder Partypoker zu machen. Die SZ weiter: Tatsächlich betreiben die Poker-Sendungen so etwas wie Dauerwerbung. Beim DSF zum Beispiel ist in den derzeit morgens zwischen sechs und acht Uhr gezeigten Sendungen ein Hinweis auf den Internet-Poker-Anbieter Partypoker.net permanent präsent, weil das entsprechende Logo den Spieltisch schmückt. Wann immer der Geber seine Karten aufdeckt, platziert er sie sorgfältig unter dem Schriftzug. Der Sender könnte sich zwar damit rausreden, dass es sich um vorgefundene Werbung handele, auf die man keinen Einfluss habe (vergleichbar mit der Bandenwerbung in Fußballstadien); trotzdem halte man bei der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM), …

Bedenken gegen Werbepraxis bei der Wok-WM

Telemedicus / Raab in Gefahr? Aufgrund des Verdachts der Schleichwerbung bei der TV Total-Wok-WM haben die Landesmedienanstalten einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer mit der Untersuchung dieser Frage beauftragt. Überprüft werden soll, neben den der Wok-W…

Beratungsprogramme und Sexsender unter Beobachtung

Telemedicus / Die Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten (GSPWM) will via Satellit verbreitete Sexsender auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen. Wie das Medienmagazin DWDL unter Berufung auf die GSPWM berichtet, sei…

Regeln für TV-Gewinnspiele

Rechtblog / Die Privatsender in Deutschland und die Landesmedienanstalten haben sich auf strengere Regeln für Gewinnspiele im Fernsehen geeinigt. Die Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) erklärte, Anlass für die Übe…

Call-in-Show-Anbieter zum Rapport bestellt

Telemedicus / Die ständigen Diskussionen und Auseinandersetzungen um die diversen Call-in-Gewinnspiele haben jetzt auch die Landesmedienanstalten auf den Plan geworden. Da es in letzter Zeit immer wieder Beanstandungen gab, hat die Landesanstalt für Medien…

Die Lösung des Spiels darf nicht unangemessen erschwert sein

e-comm / Die deutschen Landsmedienanstalten beschäftigen sich wieder einmal mit den Regeln für Call-In-Sendungen: in einer Pressemitteilung der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung, Medienkompetenz (GSPWM) vom 3.5.2007 über ein Gespräch mit Fernsehveranst…

Werbung für private Wettangebote

Handakte WebLAWg / Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) hat in ihrer Sitzung am 16. Mai 2006 in Leipzig die werberechtlichen Schlussfolgerungen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Lotteriewesen vom 28. März 2006 erörtert. Die DLM ist…

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