Med. Fakultätentag: "Rettet den studienbegleitenden Dr. med.!"

Es scheint dies nun endgültig die Woche der bildungspolitischen Irrwege im Sommerloch zu werden (...jurabilis! berichtete bereits von einer anderen skurrilen Forderung): In die überfällige Debatte um den "Dr. med.ioker" (...jurabilis! berichtete) schaltet sich nun kein Geringerer als der Präsident des medizinischen Fakultätentages ein. Er repliziert in der aktuellen August-Ausgabe der - sehr lesenswerten! - DHV-Zeitschrift "Forschung & Lehre" auf die ebendort jüngst (F&L 7/2009, S. 491) veröffentlichte Forderung des Wissenschaftsrates, das Niveau der medizinischen Promotion wenigstens halbwegs den anderen Disziplinen anzunähern. Die Replik selbst bringt leider keine neuen Argumente. Kernthese (nach Darstellung des typischen Ausbildungsweges): In diesem zeitlichen Ablauf ist eine dreijährige Doktorarbeit analog der naturwissenschaftlichen Promotion im Studium nicht machbar und nach dem Staatsexamen unattraktiv. Wir fragen uns: Ist es nicht auch in den anderen Fächern so, dass die Promotion nach dem Studium "unattraktiv" (weil schlecht bezahlt, stressig, schlecht für die Rentenanwartschaften) für die Doktoranden ist? Gehen deshalb die anderen Disziplinen dazu über, fast jedem Absolventen einen Doktor mit auf den Lebensweg zu geben? Wir lesen weiter: Die Begeisterung für eine wissenschaftliche Karriere entsteht im Studium aus der…

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Themen: Studium , Humbug , Karriere , Für Unsere Kleinen Gäste , Analog , Wissenschaft , Politik

Erschienen 29. Juli 2009 auf http://www.jurabilis.de.

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Medizinischer Fakultätentag: "Rettet den studienbegleitenden Dr. med.!"

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