Marke und Firma

Regelmäßig unterlassen es Unternehmensgründer (und auch deren Notare), vor Eintragung der neu gegründeten Gesellschaft zu überprüfen, ob die geplante Firma nicht möglicherweise markenrechtlich geschützt ist. Das kann dann zu unerwartetem Ärger führen.

Wenn die geplante Firma nämlich gegen Markenrechte eines Dritten verstößt, kann dieser unter Umständen abmahnen und Unterlassung verlangen - was im Klartext bedeutet, dass das gerade gegründete Unternehmen schnellstens umgetauft werden muß.

Da gerade allgemein bekannte und bedeutende Marken aber nicht nur für die Waren und Dienstleistungen eingetragen sind, welche man gemeinhin mit der Marke verbindet, sondern für gewöhnlich auch für alle anderen, sollte man besser vorher überprüfen, ob man als Firma "Pelikan" Akkordeons, Leichtentücher oder Zigarren verkaufen darf.

Kleiner Tipp: Hier nachschauen - und notfalls einfach einen Anwalt fragen.

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Themen: MU

Erschienen 3. April 2007 auf http://www.selzers-law.de/.

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