Tagebuch, 18.10.05
JURAAA!DE | 18. Oktober 2005 — Heute morgen noch ziemlich müde zur Strafrechtsvorlesung gefahren, die Semesterstartparty gestern hat ihre Spuren hinterlassen.…
……………Zumindest, wenn Männer die Begründung des Urteils des LAG Rheinland-Pfalz vom 29.09.2011 (10 Sa 314/11) lesen, in dem es um zwei wichtige Dinge geht:
Die ungleich auf Männer und Frauen verteilte Quote der Fälle sexueller Belästigung (man hört sie beinah’ schmerzvoll und fraglos mehr natürlich als Frauen leidend, wie die Gendermedizin uns wissen lässt und mit operndramatischer Geste in den Himmel gestreckter Arme verzweifelt aufschreien: „Wo bleibt eigentlich wenigstens hier mal die Männerquote!?“ …). Und des Mannes bestes Teil, das………………… Auto.
Was dachten SIE denn wohl?
[.....Und Sie, lieber Kollege Reuter, glucksen Sie nicht, das ist erstens entsetzlich ansteckend und ich bin zweitens auch ohne Ihre Anstiftung dazu schon anfällig genug dank tiefschwarzen Humors und habe mir drittens vorgenommen, heute endlich meinen grantigen Tag zu nehmen, um endlich mal aufzuarbeiten, weswegen mir eigentlich so üüüüüberhaupt und ganz und gar nicht zum Lachen ist .....und btw viertens ohnehin noch immer nicht über Ihre Mond- und Marspläne hinweg. Halten Sie mich über letztere aber bitte UN.BE.DINGT auf dem Laufenden. Ich halte dann gerne dafür meine Kamera parat. Und mache Ihnen con piacere massimo die Fotos für die Premiere einer dortigen Kanzlei- und Webpräsenz - Arbeit in Kommissionen allein ernähren den Anwalt schliesslich nicht, noch weniger bei zu langen An- und Abfahrts/flugwegen zur derzeitigen Kanzleilocation für anderweitigen Honorarertrag..... Sie wissen ja..... manche Wege zur Arbeit können im Zeitmanagement und bei Langstrecken-Flügen erst recht aaaaaaarg lang werden..... nicht dass mir da oder der dafür zuständigen Justiz dann Klagen kommen.... ]
Scherzi aparte. Tragische Rechtsprechung des LAG Rheinland-Pfalz. Die Männern wohl künftig nur die Hoffnung als Lichtschimmer am Ende des dunklen Tunnels solcher männerdiskriminierender Regelungen und Rechtsprechung lässt, dass irgendjemand sich erbarmt und ihre heimlichen Wünsche nach einer NachJUStierung der Statistik sexueller…
» Vollständiger ArtikelErschienen 28. November 2011 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.
JURAAA!DE | 18. Oktober 2005 — Heute morgen noch ziemlich müde zur Strafrechtsvorlesung gefahren, die Semesterstartparty gestern hat ihre Spuren hinterlassen.…
Arbeitnehmeranwalt Stühler-Walters | 19. Januar 2012 — Kollege Reuter berichtet (hier: http://www.reuter-arbeitsrecht.de/alltag-im-arbeitsrecht/auf-dem-weg-zu-einem-nordlichen-lag.ht…
Stuttgart Inkasso | 8. November 2010 — Selbstverständlich gibt es die unterschiedlichsten Typen von Schuldnern. Die einen melden sich gar nicht (die Mehrheit), die an…
Knastblog | 10. November 2005 — Von Stefani Guten Morgen – es ist 5 Uhr 45! Bitte aufstehen. Mit diesem Satz begann über ein halbes Jahr lang täglich ein n…
Sartorienfelder | 22. Mai 2007 — Über einen Monat lang gab es hier keinen neuen Artikel mehr. Ein Zustand, mit dem ich selbst nicht zufrieden bin; und ich hoffe, d…
Rechtsanwalt News | 4. August 2008 — Ein Kollege neulichim Gerichtssaal (in Beisein seines Mandanten, sinngemäß): Wissen sie, deswegen habe ich in den Mandaten …
reuter-arbeitsrecht.de | 30. November 2011 — Wagnerianische Ausmaße hat es, das Arbeitszeugnis. Es war ja grade erst Thema hier, dass desinteressierte und motivationslos…
Praktikantenblog | 6. Dezember 2006 — Nur noch ein paar Tage und das Prakxissemester ist um, dann geht es in die Weihnachtspause und im neuen Jahr weiter mit Klausur…
rechtbrechung | 7. Februar 2012 — Ich gehe richtig gerne zum Sozialgericht. Heute auch mal wieder. Meistens geht es strukturiert zu, Argumente werden ausgetauscht u…
strafblog | 23. März 2006 — Man sollte meinen, wer im Knast sitzt, will auch gerne wieder raus. Es sei denn, draußen warten böse Menschen auf ihn, die ihm an´…
Dieser Blog ist ein Angebot zur privaten Kommunikation und Meinungsäußerung über (unvermeidlich) rechtliche, insbesondere aber arbeitsrechtliche Themen.
Ein Ranking der absurden Rechtsgebiete müsste nach unserer Meinung jedenfalls zweierlei einschließen: Airlinerecht und Parkplatzrecht. Ersteres sind die