Madrid: "Mohammed, der Ägypter" weist alle Vorwürfe zurück

Im Prozess um die Bombenanschläge in mehreren Vorortzügen von Madrid am 11.3.2004 hat der Hauptangeklagte Rabei Osman el Sayed alias "Mohammed, der Ägypter" gestern die Anklagevorwürfe zurückgewiesen. Laut focus-online distanzierte sich der Mann von den Anschlägen, bei denen 191 Menschen getötet und mehr als 2.000 verletzt worden waren. "Ich verurteile die Anschläge", sagte er auf Fragen seines Verteidigers. Mit El Kaida oder anderen islamistischen Gruppen habe er nie zu tun gehabt. Die Beantwortung von Fragen der Staatsanwaltschaft oder der Nebenkläger lehnte er ab. Zu den 7 Hauptangeklagten gehören außer el Sayed vier Marokkaner, ein Syrer und ein Spanier. Zwei der Marokkaner und der Syrer werden beschuldigt, einen Teil der Bomben in die Züge gebracht zu haben. Der Spanier soll den Sprengstoff beschafft haben. Die beiden anderen Marokkaner sollen zu den ideologischen Schrfmachern der Terroristengruppe gehört haben. Für jeden der 7 hat die Staatsanwaltschaft Freiheitsstrafen von fast 40.000 Jahren beantragt. Im Falle einer Verurteilung müssten sie hiervon maximal 40 Jahre verbüßen. Für die übrigen 22 Angeklagten fordert die Staatsanwaltschaft Haftstrafen zwischen 4 und 24 Jahren. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER

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Themen: Mohammed , Madrid , EL Kaida

Erschienen 16. Februar 2007 auf http://www.strafblog.de.

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