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Lieber zuviel als zuwenig

am 06.07.2006 von RA-Blog

Ich rate Mandanten ja immer, sich bei der Rückgabe einer Mietwohnung einerseits durch Zeugen abzusichern und, wenn möglich, auch mit Fotos den Zustand der Wohnung bei Rückgabe zu dokumentieren. Früher, als Digitalkameras noch nicht so weit verbreitet waren, war das den Mandanten häufig zu lästig. Es wurden nur wenige oder gar keine Fotos gemacht, wegen der Kosten.
Heutzutage bekommt man in der Regel eine CD mit zum Teil 100 Fotos und mehr für eine 80 m² große Wohnung. Da ist es dann auch egal, dass dreißig Fotos eine weiße Wand zeigen oder einen Fußboden. Kost ja nix.
Schade nur, dass man diese CD dann nicht so bei Gericht vorlegen kann, denn dort möchte man in der Regel Fotos auf Papier, die man in die Akte heften kann. Damit ist dann leider auch die Kostenersparnis futsch.

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