LG München I: Onlinehändler ist für fehlerhafte Preisangaben der Suchmaschine selbst verantwortlich

LG München I, Beschluss vom 17.07.2006, Az. 11 HK O 12517/06 §§ 3, 4, 8 Abs. 2 UWG, PAngV

Das LG München I hat mit diesem Beschluss zum Erlass einer einstweiligen Verfügung deutlich gemacht, dass sich ein Onlinehändler etwaige Verstöße gegen die Preisangabenverordnung (PAngV), die durch ein Verschulden des Betreibers einer Suchmaschine entstehen, zurechnen lassen muss. Im vorliegenden Fall waren die Preisangaben des Onlinehändler im Shop vollständig Aufgeführt, aufgrund der besonderen Darstellungsweise der Suchmaschine allerdings nicht in deren Suchergebnis vollständig abgebildet worden. Landgericht München I

Beschluss

In dem Rechtsstreit …. gegen …

Wegen Unterlassungsofort beenden

Erlässt das Landgericht München I, 11. Kammer für Handelssachen am 14.7.2006 folgende einstweilige Verfügung:

1. Der Antragsgegnerin wird unter Vermeidung eines Ordnungsgeldes von 5,00 EUR bis250.000 EUR an dessen Stelle im Falle der Uneinbringlichkeit eine Ordnungshaft bis sechs Monaten tritt oder eine Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, zu vollziehen am Geschäftsführer für jeden einzelnen Fall der Zuwiderhandlung gemäß §§ 935, ff. 890 ZPO verboten,

im geschäftlichen Verkehr zu Wettb…

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Themen: Abmahnung , Urteile , Rechtsanwalt , Suchmaschine , Uwg , Landgericht , Preisangabenverordnung
Rechtsgebiet: Wettbewerbsrecht

Erschienen 8. Dezember 2008 auf http://damm-legal.de.

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