LG Hamburg zur Beweislast bei Filesharing-Ansprüchen

Das LG Hamburg hat sich in seinem Urteil vom 14.03.2008, Az.: 308 O 76/07, veröffentlicht auf der Seite "Webhosting und Recht" der Kanzlei Dr. Bahr zur Beweislast für Urheberrechtsverletzungen bei P2P-Tauschbörsen geäußert. Kurz zusammengefaßt: Weder die Papierausdrucke der Ermittlungsfirmen, noch die staatsanwaltschaftlichen Auskünfte reichen allein aus, die Zuordnung einer bestimmten IP-Adresse zu einem bestimmten Nutzer zu beweisen. Vorliegend war allerdings der ermittelnde Mitarbeiter der Ermittlungsfirma als Zeuge nicht mehr verfügbar. Und genau da liegt das Problem: Ist der Ermittler selbst als Zeuge greifbar, dürfte seine Zeugenaussage die ordnungsgemäße Ermittlung der IP-Adresse belegen, was dann zu einer beweiskräftigen Zuordnung des Nutzers führen kann. Zudem hatte sich in dem, dem o.g. Urteil zugrunde liegenden Sachverhalt, die Beklagte darauf berufen, die Musikstücke nic…

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Themen: Filesharing , LG Hamburg

Erschienen 27. März 2008 auf http://www.bella-ratzka.de.

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