LG Hamburg: Unerwünschte Telefonkaltakquise ist wettbewerbswidrig

LG Hamburg, Urteil vom 16.06.2009, Az. 407 O 300/07 §§ 7 Abs. 1, 2 Nr. 2; 8 Abs. 3 Nr. 3; 12 Abs. 1 S. 2 BGB Das LG Hamburg hat entschieden, dass ein Telefonunternehmen wettbewerbswidrig handelt, wenn es Mitarbeiter Verbraucher ohne deren vorherige Einwilligung anrufen lässt, um diese für Telefonanschlüsse des eigenen Unternehmens zu gewinnen. Im vorliegenden Fall hatte das Telefonunternehmen eine Zeugin angerufen und dieser eine DSL-Flatrate angeboten; um einen solchen Anruf hatte die Zeugin vorher nicht gebeten. Die Zeugin hatte die Anruferin gebeten, ihr ein schriftliches Angebot zuzusenden, weil es sich bei dem häuslichen Telefonanschluss um einen solchen ihres Ehemannes handele. Dies sei ihr zugesagt worden mit dem Hinweis, ihr Ehemann brauche auf d…

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Themen: Verbraucherschutz , Urteil , Bgb , Telefon , LG Hamburg , Hamburg , Landgericht , Urteile & Beschlüsse , Landgericht Hamburg , Anschluss , Telefonanschluss , Werbung , Belästigung , Telefonakquise , Kaltakquise
Rechtsgebiet: Wettbewerbsrecht

Erschienen 15. Dezember 2009 auf http://damm-legal.de.

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LG Hamburg: Jede unerwünschte Telefonkaltakquise ist wettbewerbswidrig

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