LG Berlin: Bei E-Mail-Spam reicht eine auf die benutzte E-Mail-Adresse beschränkte Unterlassungserklärung nicht aus

LG Berlin, Beschluss vom 16.10.2009, Az. 15 T 7/09 §§ 823 Abs. 1; 1004 BGB; § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG

Das LG Berlin hat entschieden, dass es im Falle unverlangter E-Mail-Werbung nicht in das Belieben des Absenders der Spam-Mail gestellt ist, eine Unterlassungserklärung abzugeben, bei der das Unterlassungsversprechen auf die konkret benutzte E-Mail-Adresse beschränkt sei. Der BGH hat in gleicher Weise entschieden (vgl. BGH, Urteil vom 11.03.2004, Az. I ZR 81/01): “Nach § 1 UWG kann der Kläger von der Beklagten beanspruchen, dass diese es unterlässt, das Rundschreibens mittels E-Mail unter beliebigen E-Mail-Adressen an dritte Empfänger oder an den Kläger ohne Einverständnis der Adressaten zu versenden. Der Unterlassungsanspruch des Klägers ist nicht auf ein Verbot der Versendung von E-Mails mit dem Rundschreiben an diejen…

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Themen: Email , Berlin , E-mail , Spam , Urteil , Unterlassungserklärung , LG Berlin , Uwg , Landgericht , Urteile & Beschlüsse , Wiederholungsgefahr , Werbung , Unerwünschte , E-mail-adresse , E-mail-marketing + Recht , Email-adresse

Erschienen 20. Oktober 2010 auf http://damm-legal.de.

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