Lernen lernen
am 23.05.2008 von Jurakopf
Endlich nochmal ein “Meta-Artikel”, aber einer mit Sinn: Das Lernen im Studium überfordert, nicht nur anfangs, viele und gerade Schüler haben ein erhebliches Umstellungsproblem. Und wer dann nach der Zwischenprüfung meint, endlich zu wissen wie es läuft, unter dem bricht der Boden weg wenn das Examen kommt und er beim Repetitor merkt, wie viel er bisher wusste: Nichts. Ich empfehle daher, begleitend über das ganze Studium hinweg, Literatur zum Thema “Lernen lernen”. Und auch ein bisschen eigene Innovation.
Ein Buch, das mir besonders gefallen hat war “Lernen zu lernen” von Werner Metzig und Martin Schuster, erschienen im Springer-Verlag. Zugängliche Themen, schnell zu erfassen und sofort umzusetzen. Das Buch empfehle ich bereits zur Abitur-Zeit, auf jeden Fall vor dem Studium, spätestens im ersten Semester.
Vor der ersten Hausarbeit haben viele das Problem, dass sie nicht wissen wie man wissenschaftlich schreibt - und manches Buch (wie das hier) wird einem echten Frischling nicht zugänglich sein. Mein Tipp: “Schreiben im Studium: mit Erfolg” von Bünting/Bitterlich/Pospiech. Es ist verständlich, beinhaltet die wichtigsten Regeln und kann schnell noch erfasst werden bevor die erste Hausarbeit ansteht.
Neben dieser Grundlagenliteratur ist natürlich jeder selbst gefragt, dazu gehört:
Spätestens am dem 3. Semester ein Lernplan, der die groben Themen festhält in die man sich einarbeiten will und an den man sich hält,
Tägliches Lernen nach Stoffgebiet und Prüfung des Wissens. Pro Tag ein halbwegs anspruchsvoller Fall zu Hause gelöst rentiert sich schnell,
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Das gilt natürlich nur für Anfänger, Fortgeschrittene …
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