Leiche ohne Totenschein

Die SZ berichtet heute, dass sich nun die Münchner Leichen auf ein längeres Liegen einstellen müssen.

Der sich in München etablierte Leichenschaudienst legte nun seine Arbeit nieder, da die von ihm geübte Abrechnungspraxis wohl gegen die Gebührenordnung verstoße (für werktags wurden 100 Euro und für Nachts und Wochenende wurden 120 EURO, statt festgeschriebener 70 EURO berechnet). Dieser Leichenschaudienst war eingerichtet worden, um ärztliche Leichenschauen 24 Stunden am Tag durchführen zu können. Dabei befand sich immer ein Arzt in Rufbereitschaft um eine Leichenschau durchführen und anschließend den Totenschein auszufüllen zu können., ohne Totenschein kann eine Leiche nämlich nicht vom Bestatter mitgenommen werden. Nun gibt es aber keine Ärzte die eben mal einen Totenschein ausfüllen, was zur Folge hat, dass Leichen mitunter einige Stunden auf einen Abtransport warten müssen.

Sinn macht ein solcher ärztlicher Dienst auch insoweit, als dass diese Mediziner in Leichenschau immer geschult waren und daher doch Ab…

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Themen: 24 Stunden

Erschienen 5. Dezember 2005 auf http://strafverteidiger-feltus.blogspot.com.

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