Verurteilung wegen Mordes: 2 mal lebenslänglich für Karolinas Tod
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Das Landgericht Stuttgart hat gestern den Vater des zweijährigen Kevin, der im April 2004 seine damalige Freundin und den gemeinsamen Sohn erstickt und danach im Neckar versenkt hatte, wegen Mordes zu lebenslanger Freieheitsstrafe verurteilt. In der Erstauflage des Prozesses war der 28-jährige "nur" wegen Totschlags zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Diese Entscheidung hatte der BGH auf die Revision der Staatsanwaltschaft hin aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an eine andere Strafkammer zurück verwiesen. Der Unrechts- und Schuldgehalt bei der Tötung des Jungen habe wertungsmäßig einem Mord entsprochen, wird der Vorsitzende Richter Wolfgang Pross zitiert. Die Begehungsweise habe in der Nähe der Heimtücke gelegen. Die Verteidigung will erneut in Revision gehen. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER
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