Landgericht Hamburg: Wann liegt ein Werbeanruf vor?

Das Landgericht Hamburg hat sich in einer Entscheidung aus dem Jahr 2009 (Az. 315 O 358/08) mit der Frage beschäftigt, wann ein Werbanruf vorliegt. In dem streitgegenständlichen Fall ging es um die Kontaktaufnahme durch eine Bank. Themen des Telefonates sollten ein höherer Geldeingang auf dem Konto sowie ein fehlender Freistellungsauftrag und die Abgeltungssteuer sein.

Nach der Auffassung des Landgerichts Hamburg zeigte sich der werbliche Grad des Anrufs bereits darin, dass ein hoher Geldeingang auf dem Girokonto der Kundin zum Gesprächsinhalt gemacht werden sollte. Es sei lebensfremd anzunehmen, dass der betroffenen Kundin alleine die gute Nachricht des Geldeingangs übermittelt werden sollte. Vielmehr sei davon auszugehen, dass im Anschluss an die Mitteilung verschiedene Anlagemöglichkeite…

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Themen: Landgericht Hamburg , Werbeanruf
Rechtsgebiet: Wettbewerbsrecht

Erschienen 17. Juni 2011 auf http://www.werbeansprache.de.

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