Wieder Klatsche für Abofallen-Abzocker!
Kanzlei Dr. Schenk | 5. Januar 2012 — Das Landgericht Berlin (Urteil v. 21.10.2011, 50 S 143/10) hat entschieden, dass ein entgeltlicher nicht zustande kommt, wenn d…
Das Landgericht Berlin hat mit einem Urteil vom 21.10.2011 – 50 S 143/10 – entschieden, dass bei den “Abofallenseiten” der OPM Media GmbH “live2gether.de” kein Vertrag zustande kommt, wenn der Verbraucher sich auf diesen Seiten anmeldet.
Das Landgericht entschied als Berufungsinstanz über einen Fall, in dem ein Verbraucherverband gegen die Darstellung der Seite, bei der die Preisangaben verschleiert würden, klagte. Ein Nutzer, der sich anmelde, weil er einen Mitbewohner suche, werde nicht hinreichend über etwaige Kosten aufgeklärt. Dem folgte das Amtsgericht und dem Unterlassungsantrag wurde stattgegeben. In der Berufung fand das Landgericht nun deutliche Worte:
Die Anmeldung der Beklagten auf der Anmeldeseite der Website stellt kein Angebot auf Abschluss eines entgeltlichen Vertrages dar. Dies gilt sowohl für den Fall, dass das Anmeldeformular das Vertragsangebot darstellen sollte, als auch für den Fall, dass die Anmeldung ein Angebot sein sollte. Denn die Anmeldeseite ist nicht so gestaltet, dass sie bei dem Durchschnittsverbraucher zwangsläufig zu der Erkenntnis führt, dass die Leistung der Klägerin kostenpflichtig ist (siehe dazu Buchmann und andere NJW 2009, 3189).
Das Landgericht geht demnach bei sogenannten Abofallen davon aus, dass schon das Angebot auf Vertragsabschluss fehlt, so dass ein Nutzer, der seinen Namen in ein Formular der Seite einträgt, nicht gleichfalls auch einen Vertrag abschließt. Dies sei jedenfalls dann der Fall, wenn die Seite vom Aufbau her den Nu…
» Vollständiger ArtikelErschienen 21. November 2011 auf http://www.neubauerlaw.de.
Kanzlei Dr. Schenk | 5. Januar 2012 — Das Landgericht Berlin (Urteil v. 21.10.2011, 50 S 143/10) hat entschieden, dass ein entgeltlicher nicht zustande kommt, wenn d…
Kanzlei Dr. Schenk | 5. Januar 2012 — Das Landgericht Berlin (Urteil v. 21.10.2011, 50 S 143/10) hat entschieden, dass ein entgeltlicher nicht zustande kommt, wenn d…
Dr. Graf | 18. Januar 2012 — Rechtsnormen: §§ 155, 305c BGB; § 1 Abs. 6 PAngV Mit Urteil vom 21.10.2011 (Az. 50 S 143/10) hat das LG Berlin entschieden: …
Rechtsanwalt Kai Jüdemann | 15. März 2011 — Es stellt eine irreführende Werbung dar, wenn auf einer Internetseite, über die Hotelübernachtungen vermittelt werden, nicht sc…
LBR-Blog | 5. Juli 2007 — Die Wettbewerbszentrale meldet, dass das Landgericht Berlin einem Betreiber der meist als "Abo-Fallen" bezeichneten Internetseit…
kanzlei.biz | 5. Januar 2012 — Eigener Leitsatz: Ein entgeltlicher Vertrag kommt nicht zustande, wenn die Entgeltlichkeit für eine im Internet angebotene Dien…
Dr. Behrmann & Härtel | 21. Februar 2008 — Bislang gab es zu der Frage, ob Preisangaben in AGB einen Vebraucher verpflichten können oder ob es mangels einer Einigung über…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 22. November 2011 — LG Berlin, Urteil vom 21.10.2011, Az. 50 S 143/10 - nicht rechtskräftig § 305 c BGB, § 612 Abs. 1 BGB, § 1 Abs. 6 PAngV …
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 21. März 2011 — Es stellt eine irreführende Werbung dar, wenn auf einer Internetseite, über die Hotelübernachtungen vermittelt werden, nicht sc…
WK LEGAL Online Blog | 20. Mai 2011 — Unter der Internetadresse www.gewerbeauskunft-zentrale.de sowie auf der Internetseite www.gwe-wirtschaftsinformation.de wird d…