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LAG Köln: Kundendienstmitarbeiter muss nicht das Telefonbuch abschreiben

am 22.03.2006 von ElbeBlawg

Die Redaktionskonferenz war eben kurz vor den Tränen. Das es solche Arbeitgeber gibt, hat uns doch ein wenig schockiert…
Bietet ein Arbeitnehmer seine Arbeitskraft am rechten Ort und zur rechten Zeit an, muss ihm der Arbeitgeber einen funktionsgerechten Arbeitsplatz und vertragsgerechte Aufgaben zuweisen. Dieser Obliegenheit zur Vermeidung des Annahmeverzugs wird der Arbeitgeber nicht gerecht, wenn er einem Kundendienstmitarbeiter im Innen- und Außendienst aufgibt, Adressen aus dem Telefonbuch abzuschreiben und ihn hierzu in …

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Telefonbuchabschreiben ist keine vertragsgerechte Arbeit eines Kundendienstmitarbeiters

Recht und Alltag / Das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln hat in seinem Urteil vom 13.07.2005 (Az.: 7 Sa 1597/04) einen Arbeitgeber zur Lohnzahlung wegen “Annahmeverzugs” gemäß § 615 BGB für mehrere Wochen verurteilt, obwohl ein Kundendienstmitarbeiter, d…

„Intensive“ Arbeitsverweigerung kann den Job kosten

ElbeBlawg / Mitarbeiter, die sich beharrlich weigern, eine ihnen aufgetragene Arbeit zu erledigen, riskieren die außerordentliche Kündigung. (LAG Rheinland-Pfalz 16 U 113/03) Allerdings gibt es Einschränkungen: Nicht jede Arbeitsverweigerung stell…

Versetzung geht vor Kündigung

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Arbeitgeber “bittet” um Entfristungsklage

MCNeubert lawblog / Heute kommt ein neuer Mandant mit einem druckfrischen Schreiben eines öffentlichen Arbeitgebers vorbei, in dem ihm mitgeteilt wird, dass der Sachgrund für seine Befristung nicht mehr gegeben sei und das Arbeitsverhältnis mit Ablauf von 14 Tagen en…

Gefährlicher Arbeitsplatz: Gefährdungsbeurteilung einklagbar

andreas-buschmann.net / Arbeitnehmer können verlangen, dass der Arbeitgeber ihren Arbeitsplatz und die Arbeitsabläufe in einer Gefährdungsbeurteilung auf (Gesundheits-)Gefahren untersucht. Dies entschied jetzt das Bundesarbeitsgericht (9 AZR 1117/06).Arbeitge…

Zum Schadensersatzanspruch des Fernsprechteilnehmers bei Nichteintragung in ein Telefonbuch

Recht und Alltag / 1. Einem Gewerbetreibenden steht mangels betriebsbezogenen Eingriffs gem. § 823 I BGB kein Schadensersatzanspruch wegen Eingriffs in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb zu, wenn infolge eines Versehens der Deutschen Telekom AG für ein…

Versetzung geht vor Kündigung

Handakte WebLAWg / Wird ein Arbeitsplatz ersatzlos gestrichen, berechtigt dies den Arbeitgeber nicht zwangsläufig zu einer betriebsbedingten Kündigung. Das entschied das LAG Rheinland-Pfalz in Mainz in einem am Freitag veröffentlichten Urteil. Vielmehr müsse er z…

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