Einführung in das italienische Recht
Jurakopf | 31. Juli 2008 — Sehr praktisch: Mir liegt ein Buch vor, dass ich rezensieren soll und ich auch wirklich selber benötige - jedenfalls bei mir is…
Das Gesellschaftsrecht war bisher nicht wirklich meine Stärke. Genaugenommen habe ich (zur Erinnerung, mein Schwerpunktbereich ist das Strafrecht) immer noch die wichtigsten Sachen aus dem Gesellschaftsrecht gelernt um mich durch Klausuren mogeln zu können - und begegnet ist es mir dann bis heute nie. Ein Buch, das dann zu diesem Thema daher kommt, hat es schwer mich zu fesseln, auch wenn ich es Rezensieren soll. Dennoch war es eine sehr interessante Lektüre.
Hinweis: Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Das Buch von Hueck und Windbichler liegt in der 21. Auflage vor und ist offensichtlich optisch ein Buch vom “alten Schlag”. Leider habe ich das beim Lesen gemerkt: Die Schrift ist teilweise 8 Pt gross, dann nochmals teilweise kursiv - bei maximal einfachem Zeilenabstand. Jedenfalls mir macht das Lesen da nicht so viel Freude, andererseits habe ich den Eindruck, dass ich gerade deswegen sehr viel Aufmerksamer lesen musste.
Vom Schreibstil her war es aber gut und flüssig zu lesen, einzig das Schriftbild wirkst sich hier mitunter störend aus. Sowohl Inhaltsverzeichnis als auch Sachwortverzeichnis sind sehr sorgfältig erabeitet, beides ist eim späteren Heraussuchen von Problemkonstellationen sehr nützlich.
Inhaltlich gibt es eine sehr gelungene Einführung, die mir einen sehr guten Überblick über das Thema gab - welcher mir in der Tat bisher fehlte. Im weiteren werden die wichtigen Gesellschaften (GbR, OHG, GmbH, AG und SE) äusserst detailliert dargestellt. Ich denke, jedenfalls zu diesen Gesellschaften erhält man alles an Wissen, dass man im Studienalltag braucht.
Gefallen hat mir besonders ein wenig Lebensnähe: Die finanziellen Aspekte bei der Wahl der Rechtsform wurden sehr verständlich & praxisnah herausgearbeitet und transportiert, etwas das beim Lernen mit Skripten “für die Klausur” bisher bei mir ganz verloren ging. Das Buch schafft es in der Tat, dem unbedarften Studenten zu erklären, warum eine Gesellschaft in einer bestimmten Form sinnvoll ist, die man nutzt um als Betreibergesellschaft einer anderen zu fungieren.
Das Buch ist mit fast 500 Seiten recht dick, warum es dennoch den Titel “Kurz-Lehrbuch” verdie…
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