Kunstfreiheit vs. Persönlichkeitsrecht
am 29.07.2006 von http://log.handakte.de/
Es ist eine merkwürdige Tatsache, dass große moralische Fragen oftmals aus kleinem Anlass aufgeworfen werden. Wann und wo die Kunstfreiheit an die Grenzen der Persönlichkeitsrechte stößt, ist eine erhebliche Frage.
Der Anlass jedoch, der den Streit jetzt wieder entfacht, Maxim Billers Roman Esra, ist unerheblich. Es geht darin um einen Schriftsteller, in dem unschwer Maxim Biller zu erkennen ist, seine bis in die sexuellen Details beschriebene Liebesaffäre mit einer Türkin und …
ESRA BLEIBT VERBOTEN
LawBlog / Der Roman “Esra” von Maxim Biller bleibt verboten. Auch der Bundesgerichtshof ist der Meinung, dass die Kunstfreiheit hinter das allgemeine Persönlichkeitsrecht zurücktreten muss. Biller wird angekreidet, dass in den Hauptfiguren seine…
Postmortales Persönlichkeitsrecht
Handakte WebLAWg / Reber zeichnet bei Lexis anhand verschiedener Gerichtsentscheidungen nach, wie sich die ideellen und kommerziellen Bestandteile des postmortalen Persönlichkeitsrechts entwickelt haben....…
Kunstfreiheit ./. Persönlichkeitsrecht - Radio-Satire über DFB-Chef Mayer-Vorfelder
advobLAWg / Das Kammergericht Berlin musste abwägen: Vorrang der Kunstfreiheit oder des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Und entschied sich - entgegen der erstinstanzlichen Entscheidung des LG Berlin - im Kern für das Persönlichkeitsrecht. Die Süddeutsche…
Zum allg. Persönlichkeitrecht
Handakte WebLAWg / Die Verfassungsbeschwerde des Beschwerdeführers (Bf), der sich gegen die technisch bearbeitete Abbildung seines Kopfes in einer Zeitschrift wandte, war erfolgreich. Die 1. Kammer des Ersten Senats hob das angegriffene Urteil des BGH auf, da es den B…
Postmortales Persönlichkeitsrecht
BERLIN BLAWG / Rechtsanwalt Friedrich Kurz, der die Eltern des verstorbenen Computergenies Boris F. alias Tron in dem Verfahren um die Namensnennung in einer Online-Enzyklopädie gegen Wikipedia vertritt, kritisiert die Lehre von der Person der Zeitgeschichte. Rec…
Kunstfreiheit gegen Markenrecht
MarkenBlog / Markenbusiness berichtet über Entscheidungen des OLG Hamburg zur Verwendung von Marken auf sogenannten Abi-T-Shirts. Endlich haben Abiturienten eine Antwort, auf eine Frage, die sie während ihrer ganzen Abiturzeit bewegen dürfte: Was darf auf me…
Kunstfreiheit ./. Persönlichkeitsrecht
BLOG | MEIN-RECHT-IM-NETZ.DE / Nicht nur hat das BVerfG den Roman "Esra" des Autors Maxim Biller verboten - nun hat das LG München I ihn und seinen Verlag Kiepenheuer & Witsch zu EUR 50.000,00 Schmerzensgeld verurteilt. Bereits mit Beschluss vom 13. Jun…
BVerfG im Fall „Esra“: Roman verletzt Persönlichkeitsrecht
Telemedicus / „Schutz der Intimsphäre setzt der Kunstfreiheit Grenzen“ – so lautet der Beschluss des BVerfG im Fall „Esra“. Damit darf das Buch des Schriftstellers Maxim Biller weiterhin nicht veröffentlicht werden. Der Verlag hatte gegen ein ents…
BVerfG: Schutz der Intimsphäre setzt der Kunstfreiheit Grenzen
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Im Jahr 2003 erschien im Verlag der Beschwerdeführerin der Roman Esra von Maxim Biller. Er erzählt bis in intimste Details die Liebesbeziehung zwischen Esra und dem Ich-Erzähler, dem Schriftsteller Adam. Der Liebesbeziehung stellen sich Umstände…
(Kein) Ende in Sicht? Streit um Maxim Billers Esra
Telemedicus / Der für diesen Mittwoch anberaumte Verhandlungstermin gegen den Schriftsteller Maxim Biller vor dem Münchner Landgericht I wurde verschoben. Grund hierfür ist, dass eine wahrscheinlich streiterhebliche Entscheidung des Bundesverfassungsgerich…
Willkommen in der Gegenwart
Handakte WebLAWg / Das Verfassungsgericht hat Maxim Billers Roman “Esra” verboten. Ein biedermeierliches Urteil. Aber das Internet lebt. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist ein Roman verboten worden. Als das 1971 mit Klaus…
Podcast: Kunstfreiheit vs. Persönlichkeitsrechte
Telemedicus / Maxim Billers Roman „Esra“ bleibt verboten , der ARD-Film über den Contergan-Skandal darf gezeigt werden. In beiden Fällen musste das Bundesverfassungsgericht über die Reichweite der Kunstfreiheit entscheiden. Dabei wog es diese gegen die…
