Kunstfehler mit Todesfolge

Seit Dezember letzten Jahres muss sich Reinhard Sch. (58), ein Berliner Schönheitschirurg, wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Berliner Landgericht verantworten. Ihm wird ein Kunstfehler mit Todesfolge im Zusammenhang mit einer chirurgisch vorgenommenen Bauchkorrektur im März 2006 vorgeworfen. Im Dezember 2008 saß Reinhard Sch., der strafbares Verhalten bestreitet, zwischenzeitlich in Haft, nachdem er versucht hatte, Einfluss auf Zeugenaussagen zu nehmen. // //]]> Im März dieses Jahres platzte der Prozess, nachdem der Anwalt des Angeklagten wegen des “zerrütteten Vertrauensverhältnisses” das Mandat niederlegte. Im Mai ging das Verfahren mit einem neuen Verteidiger in die zweite Runde. Morgen, am 29. September, werden Sachverständige gehört, die die folgenschwere Operation fachlich beurteilen.

Es war eigentlich eine Routine-Operation. Doch sie endete tödlich. Am 30. März 2006 ließ sich Anja S. auf diesen chirurgischen Ei…

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Themen: Berlin , Haft , Landgericht , Mandat , Anja , Laufende Verfahren

Erschienen 29. September 2009 auf http://log.handakte.de/.

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