Kündigungsbegründung falsch- Kündigung unwirksam

Das Hessische Landesarbeitsgericht hat mit einer Entscheidung vom 29.10.2010 (Az.: 19 Sa 275/10) entschieden, dass eine falsche Begründung einer Kündigung eines Arbeitnehmers zur Unwirksamkeit der Kündigung führen kann.

Für eine Kündigung sei die korrekte Begründung entscheidend. So seien Kündigungen, mit denen Verhaltensfehler geahndet werden, nur aus verhaltensbezogenen Gründen möglich. Eine hingegen aufgrund dieses Sachverhalts ausgesprochene personenbedingte Kündigung sei unwirksam.

Der Entscheidung zugrunde lag ein Fall, in dem eine Leiterin einer Kindestagesstätte eine Änderungskündigung aufgrund von Problemen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten erhalten hatte. Diese Probleme waren auf angebliche Verhaltensfehler der Arbeitnehmerin zurückzuführen. Hiergegen ging die Arbeitnehmerin vor. Da der Kern der Vorwürfe im Verhalten der Arbeitnehmerin lag, entschieden die Richter, dass sodann eine verhaltensbedingte Kündigung hätte ausgesprochen werden müssen. Dies wurde nicht getan…

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Themen: Abmahnung , Kündigung , Arbeitgeber , Arbeitnehmer , Änderungskündigung , Verhaltensbedingt , Unwirksam , Verhalten , Umdeutung , Hessisches Landesarbeitsgericht , Kündigungsbegründung , Personenbedingt

Erschienen 11. Januar 2011 auf http://rechtsanwaelte-wuerzburg.de/aktuelles.

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