Kündigung mit falscher Kündigungsfrist – Kündigung unwirksam?
mit falscher Kündigungsfrist – Kündigung
unwirksam?
Bei den und bei der
Sozialauswahl passieren dem Arbeitgeber die meisten Fehler. Aufgrund der Vielzahl an im Arbeitsrecht ist der Arbeitnehmer verunsichert welche Rechtsfolgen
vorliegen, wenn der Arbeitgeber z.B. mit falscher Kündigungsfrist kündigt.
die Kündigungsfristen
Die Kündigungsfristen für Arbeitnehmeru und Arbeitgeber ergeben sich im Normalfall aus dem Gesetz (siehe Artikel: Kündigungsfristen
im Arbeitsrecht). Wichtig ist, dass diese Fristen durch tarifvertragliche Regelungen überlagert werden können (siehe Artikel:
Kündigungsfristen auf dem Bau – BRTV-Bau). Bei den Fristen nach den § 626 BGB ist derzeit stark umstritten, ob die Regelung, wonach
kürzere Kündigungsfristen für Arbeitnehmer unter 25 Jahre vereinbart werden können, gegen geltendes Recht verstößt.
die Nichteinhaltung der Frist und das Arbeitsamt
Hält der Arbeitgeber die obigen Fristen nicht ein, dann stellt sich die Frage der Konsequenz dessen. Eine Folge kann die sein, dass
das eine Sperrzeit (§ 144 SGB III) gegen
den Arbeitnehmer verhängt, da dieser sich nicht gegen die Kündigung gewehrt hat. Letztendlich würde dies zu Lasten des Arbeitsamtes
gehen, denn das Arbeitsamt müsste dann Leistungen erbringen, obwohl der Arbeitgeber noch verpflichtet wäre den Arbeitslohn zu zahlen.
Unwirksamkeit der Kündigung bei Nichteinhaltung der Kündigungsfrist?
Hat der Arbeitgeber die Kündigungsfristen nicht eingehalten, dann stellt sich die Frage, ob damit die Kündigung insgesamt unwirksam
ist?
Die überwiegende Anzahlt der Arbeitsgerichte – auch das Arbeitsgericht – stehen auf den Standpunkt, dass eine solche Kündigung nicht unwirksam ist. Die Kündigungserklärung wird
hier nach § 140 BGB ausgelegt. Im Normalfall steht…
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