Apple beschränkt die Funktionalitäten des iPhones als Geschäftstelefon
medien-gerecht | 2. Juli 2009 — Das iPhone als Blackberry-Killer? Das wird seit der Ankündigung des iPhones regelmäßig kolportiert. Doch Blackberries sind insb…
There’s an App for Everything – so bewirbt der kalifornische Computerhersteller Apple seinen App Store, über den tausende Programme (hier: Apps für Application) für das Mobiltelefon iPhone und den mp3-Player iPod-Touch – zumeist kostenpflichtig – geladen werden können.
Das Angebot beinhaltet mittlerweile tausende von Programmen: von Spielen über Navigationssoftware, Datenbanken für verschiedenste Verwendungszwecke, Hilfsprogrammen fürs Online-Banking, Vorkabeltrainern, Management-Programmen bis hin zu einfachen Newsreadern u.v.a.m.
Nachdem ich kürzlich einen interessanten Beitrag zu einem im App Store vertriebenen Programm gelesen habe, versuche ich mich im Folgenden an einer mehr oder weniger systematischen Bestandsaufnahme zu Programmen mit einer kriminologischen Relevanz (oder Programmen, die von Interesse für an kriminologischen Themen interessierte iPhone-Nutzer sein könnten). Diese Liste stellt jedoch keineswegs eine Kaufempfehlung dar. Weder erhalte ich Geld für die Vorstellung irgendeines dieser Programme, noch habe ich mich persönlich von dem Nutzen aller hier erwähnten Programme überzeugt. Vielmehr bin ich der Ansicht, dass das Angebot an Programmen Ausdruck über gegenwärtige gesellschaftliche Bedürfnisse vermittelt. Da sowohl die Softwareprogrammierer als auch Apple am Verkauf der Software verdienen, folgt das Angebot dem Marktgesetz von Angebot und Nachfrage. Die Programmbeschreibungen der Hersteller (die auszugsweise den Programmvorstellungen beigefügt sind) zeugen vielfach vom Sicherheitsbedürfnis der potentiellen Kunden und/oder der Panikmache der Hersteller.
Die Programme lassen sich grob in vier Kategorien unterteilen:
Crimemapping-Programme (auf Grundlage von Kriminalitätsstatistiken) Das iPhone und der iPod-Touch neuester Generation sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, der eine Positionsbestimmung des Gerätes zulässt. So lassen sich statistische Daten zur Kriminalitätsbelastung eines Ortes mit dem gegenwärtigen Standort des Nutzers abgleichen und ggf. eine Route berechnen, die fernab bekannter Kriminalitäts-Hotspots liegt. Diese Art von Programmen sind weit verbreitet. Es stehen für verschiedenste Regionen und Städte unterschiedliche Apps zur Verfügung. Ungeachtet der methodischen Probleme und möglichen Kritikpunkte, die stets mit Kriminalitätsstatistiken einhergehen, wird aus der Beschreibung der Hersteller oftmals nicht klar, auf welches statistisches Datenmaterial das Programm zugreift. Crimemapping-Programme (auf Grundlage von nutzergenerierten Daten) Anders als die oben genannten Programme, setzen die Apps dieser Kategorie auf Interaktivität und erlauben Nutzern, beobachtete Verbrechen und Verstöße zu melden. Auch hier wird Gebrauch von der Möglichkeit der Standortbestimmung gemacht: ein gemeldeter Verstoß wird auf einer Landkarte vermerkt und steht ab sofort anderen Nutzern des Programms zur Verfügung. … » Vollständiger ArtikelErschienen 7. Oktober 2009 auf http://criminologia.de.
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criminologia | 13. Juni 2010 — Ich habe an dieser Stelle bereits häufiger über Crime-Mapping geschrieben (zuletzt hier, hier und zuletzt – im Zusammenhang …
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