Kopf erbarmungslos mehrere Minuten unter Wasser gedrückt
am 11.01.2008 von schreibmaschineAnklagevertreter und Verteidiger waren sich einig: Ein 33-Jähriger aus Kreuzwertheim war wohl in seiner Schuldfähigkeit erheblich eingeschränkt, als er im November 2006 seine Ehefrau in der Badewanne ertränkte. „Man kann es zumindest nicht ausschließen“, so Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager am Donnerstag vor dem Würzburger Schwurgericht. Er beantragte, den zweifachen Vater wegen Mordes zu 14 Jahren Gefängnis zu verurteilen. Für Verteidiger Norman Jacob kommt dagegen nach dem Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“ nur eine Verurteilung wegen Totschlags in Betracht. „Eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als zehn Jahren“ hat Jacob gestern für seinen Mandanten gefordert. Mordmerkmale hat der 33-Jährige nach Ansicht des Anwalts nicht verwirklicht. Dabei komme es auch nicht darauf an, ob der Angeklagte seine Frau bei der Tat am Morgen des 19. November 2006 von vorne (so die Aussage des 33-Jährigen vor Gericht) oder von hinten (das schilderte er in seinem Geständnis bei der Polizei) angegriffen hat. Es habe sich nämlich in jedem Fall um eine spontane Tat aus einem Affekt heraus gehandelt, so der Verteidiger. „Ich habe so etwas nie gewollt“, sagte der Angeklagte in seinem „letzten Wort“ unter Tränen: „Die Tat ist unentschuldbar, ich muss sie verantworten.“ Für Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager steht der Sachverhalt genau so fest, wie er ihn schon in der Anklageschrift beschrieben hat: Demnach hat 33-jährige seine 30 Jahre alte Frau heimtückisch von hinten attackiert, ihr die Hände um den Hals gelegt und sie in die halb volle Badewanne gedrückt. Die 30-Jährige habe sich in diesem Augenblick völlig sicher gefühlt und nicht …
33-Jähriger gesteht Tötung seiner Ehefrau
schreibmaschine / Mit einem weitgehenden Geständnis des Angeklagten hat am Donnerstag in Würzburg der Prozess um die Ermordung einer 30-jährigen Frau aus Kreuzwertheim begonnen. Der 33-jährige Ehemann des Opfers gab zu, seine Frau im Streit am Hals…
Nebenbuhler verdrängt und verleugnet?
schreibmaschine / Festgestellt wurde bei ihm eine narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Tendenzen zur Vermeidung von Konflikten. Ob ein 33-jähriger Mann aus Kreuzwertheim im Affekt handelte, als er seine Ehefrau in der Badewanne ertränkte, hat d…
Mordverurteilung ohne lebenslange Freiheitsstrafe
schreibmaschine / Das Würzburger Schwurgericht ging von einer „Spontantat“ aus: Weil er seine Ehefrau in der Badewanne ertränkt hat, muss ein 33-Jähriger aus Kreuzwertheim (Main-Spessart-Kreis) wegen Mordes für zwölf Jahre und neun…
Versuchter Mord: Sieben Jahre Haft gefordert
schreibmaschine / Weil ein Küchenhelfer seine Ex-Freundin und deren Begleiter auf offener Straße in Grombühl niedergestochen hat, soll er für insgesamt acht Jahre hinter Gitter. Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager beantragte gestern im Prozess vor…
Ein Föhn läuft unter Wasser einfach weiter
schreibmaschine / Der Versuch eines 33-jährigen Mannes aus Kreuzwertheim, die Ermordung seiner Ehefrau als Stromunfall in der Badewanne erscheinen zu lassen, war von vornherein zum Scheitern verurteilt. „Der Fehlerstrom-Schutzschalter hätte nach 50 Mil…
Alte Frau überfahren: Staatsanwalt fordert Einweisung in die Psychiatrie
schreibmaschine / Sieben Jahre Freiheitsstrafe und die Einweisung in die Psychiatrie forderten am Mittwoch Staatsanwaltschaft und Nebenklage im Prozess um den Tod einer 84-jährigen Rentnerin vor dem Würzburger Landgericht. Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager…
Überschreitung der Sachverständigen-Kompetenz?
schreibmaschine / Im so genannten „Foltermord-Prozess“ vor dem Würzburger Schwurgericht hat die Verteidigung am Montag eine „angemessene Freiheitsstrafe“ für den 51-jährigen Angeklagten aus Volkach (Kreis Kitzingen) beantragt. De…
Er hat versucht, uns zu verarschen
schreibmaschine / Die Angehörigen des Opfers sind heute noch erschüttert: „Wenn das nicht rausgekommen wäre, hätten wir ein Leben lang mit dem Mörder meiner Schwester zusammengelebt“, sagte eine Zeugin am zweiten Tag des Mordprozes…
