Koalition einigt sich auf neue Regeln für Offene Immo-Fonds

Berlin (Reuters) - Die Finanzexperten der Koalition haben sich auf neue Regeln für die in der Finanzkrise ins Schlingern geratenen Offenen Immobilienfonds geeinigt.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag von Verhandlungsteilnehmern erfuhr, soll für die Fonds künftig eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten gelten. Neuanleger sollen zudem einer Haltefrist von zwei Jahren unterworfen werden. Beide Regeln sollen nach einer Übergangsfrist von zwei Jahren ab 2013 greifen. Auf Rückgabeabschläge, die das Bundesfinanzministerium noch in seinem Entwurf für das neue Anlegerschutzgesetz vorgesehen hatte, verzichteten die Fachpolitiker von Union und FDP.

Unabhängig von der Kündigungsfrist sieht die Einigung vor, dass Anleger pro Halbjahr auf einen Schlag bis zu 30.000 Euro entnehmen dürfen. Änderungen vereinbarten Union und FDP auch bei der künftigen Fremdfinanzierungsquote der Fonds. Diese darf ab 2014 nicht mehr höher als 30 Prozent sein. Die Einigung soll in der zweiten Februarwoche vom Finanzausschuss des Bundestages in den Entwurf für das Anlegerschutzgesetz eingearbeitet und noch in der gleichen Woche vom Bundestag verabschiedet werden.



Quelle: Reuters (24. Januar 2011)

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Themen: Berlin , Germany , Bundestag , Western Europe , Europe , Financials , Banks , Immobilienfonds , Bundesfinanzministerium , Banking Services , Retailers , German Language - General , German Language - Equities , Government / Politics

Erschienen 24. Januar 2011 bei http://www.reuters.com.

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