Kleine Tipps zum Lernen: Baurecht
am 10.03.2008 von Jurakopf
Ich gestehe: Während mir sogar das Veraltungsrecht liegt, ist das Baurecht für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Obwohl das nun überholt ist - das war es mal. Bis ich eine Kleinigkeit begriffen habe die ich Leidgeplagten hier mitteilen möchte: Vielleicht liegt es nicht an euch, sondern vielmehr an der schlechten Literatur die ihr habt?
Im Nachhinein glaube ich noch nicht mal, das meine Literatur wirklich schlecht war oder ist. Nachdem ich einmal kapiert habe worum es beim Baurecht geht, ist es sogar gute Literatur. Die Autoren der von mir genutzten Werke (die ich hier nicht nenne) haben nur eines vergessen - sie erklären nicht worum es geht. Da wird Stofffülle vermittelt, ganz ohne Bezug. Ich habe angefangen zu lernen, wie ein Bebauungsplan aussieht, wie die BauNV strukturiert ist und mich seitenweise durch das Thema Flächennutzungspläne gequält - um am Ende mit einer Frage da zu sitzen: Wie wende ich das nun an? Was will ich mit meinem neu erworbenen Wissen?
Ich habe die Bücher danach zur Seite gelegt und mit einem Fallbuch, den Schemata sowie der JuS gearbeitet. Und siehe da: Es wurde heller. Inzwischen möchte ich jedem raten: Seht euch vor der Lektüre eines Lehr- oder Lernbuches einmal einen Fall an, eine Klausur in einer Zeitschrift zum Beispiel. Inhaltlich muss man nicht verstehen worum es da geht, konzentriert euch auf die Frage “Worum geht es hier - was will der Kläger/Antragsteller”. Danach einmal in Ruhe ein …
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