Osmani: Osmani in "Santa Fu" eingerückt
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Der Prozess dauerte fast elf Monate: Wegen Beihilfe zum Betrug hat das Würzburger Landgericht am Dienstag den Hamburger Geschäftsmann Burim Osmani (43) zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Die 5. Strafkammer sah es nach 44 Verhandlungstagen als erwiesen an, dass der 43-jährige Kiez-Investor einem Bauunternehmer aus Schweinfurt durch ein Scheingeschäft zu einem Kredit in Höhe von 10,5 Millionen Euro verholfen hat.
Der 66-jährige Unternehmer Horst B., brauchte das Darlehen dringend zum Bau einer Seniorenwohnanlage in Potsdam. Auszahlen wollte seine Bank den Kredit aber nur, wenn mindestens 45 Prozent der 108 Wohn-Einheiten verkauft waren. Weil der Vertrieb der Wohnungen nur schleppend lief, kam Immobilien-Investor Burim Osmani aus Hamburg ins Spiel. Er kaufte zum Schein genau die 33 Wohnungen, die B. noch fehlten, um den Kredit ausgezahlt zu bekommen.
„Osmani hatte nie vor, selbst Eigentümer der Wohnungen zu werden“, sagte der Vorsitzende Richter Burkhard Pöpperl. Vielmehr sei es dem 43-Jährigen vor allem um die Provision in Höhe von 528.000 Euro gegangen, die auf das Konto eines Mittelsmanns eingezahlt wurden. Davon erhielt Osmani mindestens 330.000 Euro. Ohne den Schein-Kauf der Wohnungen wäre es weder zur Auszahlung des Kredites an Horst B. noch zur Provisionszahlung gekommen, betonte Pöpperl. Den Schaden für die Bank bezifferte er auf mindestens zwei Millionen Euro.
Keinerlei Anhaltspunkte haben sich laut Pöpperl in der langen Würzburger Beweisaufnahme dafür ergeben, dass Burim Osmani Kontakte zum organisierten Verbrechen hat. Der 43-jährige Kiez-Investor und seine drei Brüder sollen sich nach Berichten der Hamburger Medien in den vergangenen Jahrzehnten durch Geschäfte im Umfeld des Rotlicht-Milieus der Hansestadt ein millionenschweres Imperium aufgeb…
» Vollständiger ArtikelErschienen 27. Februar 2008 auf http://www.woetzel-online.info/.
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