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Kiez-Investor Osmani zu drei Jahren Gefängnis verurteilt

am 27.02.2008 von schreibmaschine

Der Prozess dauerte fast elf Monate: Wegen Beihilfe zum Betrug hat das Würzburger Landgericht am Dienstag den Hamburger Geschäftsmann Burim Osmani (43) zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Die 5. Strafkammer sah es nach 44 Verhandlungstagen als erwiesen an, dass der 43-jährige Kiez-Investor einem Bauunternehmer aus Schweinfurt durch ein Scheingeschäft zu einem Kredit in Höhe von 10,5 Millionen Euro verholfen hat. Der 66-jährige Unternehmer Horst B., brauchte das Darlehen dringend zum Bau einer Seniorenwohnanlage in Potsdam. Auszahlen wollte seine Bank den Kredit aber nur, wenn mindestens 45 Prozent der 108 Wohn-Einheiten verkauft waren. Weil der Vertrieb der Wohnungen nur schleppend lief, kam Immobilien-Investor Burim Osmani aus Hamburg ins Spiel. Er kaufte zum Schein genau die 33 Wohnungen, die B. noch fehlten, um den Kredit ausgezahlt zu bekommen. „Osmani hatte nie vor, selbst Eigentümer der Wohnungen zu werden“, sagte der Vorsitzende Richter Burkhard Pöpperl. Vielmehr sei es dem 43-Jährigen vor allem um die Provision in Höhe von 528.000 Euro gegangen, die auf das Konto eines Mittelsmanns eingezahlt wurden. Davon erhielt Osmani mindestens 330.000 Euro. Ohne den Schein-Kauf der Wohnungen wäre es weder zur Auszahlung des Kredites an Horst B. noch zur Provisionszahlung gekommen, betonte Pöpperl. Den Schaden für die Bank bezifferte er auf mindestens zwei Millionen Euro. Keinerlei Anhaltspunkte haben sich laut Pöpperl in der langen Würzburger Beweisaufnahme dafür ergeben, dass Burim Osmani Kontakte zum organisierten Verbrechen hat. Der 43-jährige Kiez-Investor und seine drei Brüder sollen sich nach Berichten der Hamburger Medien in den vergangenen Jahrzehnten durch Geschäfte im …

Burim O. streitet Scheingeschäft ab

schreibmaschine / Im Betrugsprozess gegen den Hamburger Kiez-Investor Burim O. (43) und einen Bauunternehmer aus Schweinfurt vor dem Würzburger Landgericht haben beide Angeklagte am Montag die Tatvorwürfe zurückgewiesen. Laut Anklage der Staatsanwaltsch…

St.-Pauli-Investor wegen versuchten Betrugs vor dem Würzburger Landgericht

schreibmaschine / In der Anklageschrift der Würzburger Staatsanwaltschaft spielt er nur eine Nebenrolle, für ein Großaufgebot von Medienvertretern steht er im Mittelpunkt: Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat am Dienstag vor dem Würzburger L…

Befangenheitsanträge im Betrugsverfahren

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Millionenschwerer Hamburger Geschäftsmann in Würzburg vor Gericht

schreibmaschine / Weil er einem Bauunternehmer aus Schweinfurt bei krummen Geschäften geholfen haben soll, muss sich ein millionenschwerer Kaufmann aus Hamburg von heute an vor dem Würzburger Landgericht verantworten. Der 43-Jährige ist bosnisch-herzego…

Osmani-Clan - der Erste kommt vor Gericht

Handakte WebLAWg / Die erste Prozesslawine gegen St.-Pauli-Investor Burim Osmani, seine Geschäftspartner und Vertrauten rollt an. Am 10. April beginnt vor der 5. Großen Strafkammer des Landgerichts Würzburg ein Mammut-Prozess gegen den 43-Jährigen - die strafrechtl…

Wohnungskauf wichtige Voraussetzung für Auszahlung des Darlehens

schreibmaschine / Am Donnerstag hatte Burim O. viel Zeit, sich seiner Familie zu widmen. Am dritten Verhandlungstag vor dem Würzburger Landgericht, wo sich der 43-jährige Immobilienkaufmann seit Dienstag wegen Beihilfe zum Betrug verantworten muss, traf ein…

Korruptionsprozess: Sechseinhalb Jahre Haft

schreibmaschine / Hohe Strafe für einen korrupten städtischen Angestellten: Wegen Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Untreue hat das Würzburger Landgericht am Donnerstag den ehemaligen Leiter des Tiefbau-Amtes der Stadt Bad Neustadt/Saale zu sechseinh…

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Der Autor und sein Blog

Patrick Wötzel

Gerichtsberichterstatter, Lokaljournalist, Sportreporter - Revier: Würzburg

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