Schwarzmarkt Duisburg: Zigaretten-Schwarzmarkt in Deutschland wächst stetig
strafblog | 18. Juni 2006 — Laut focus-online hat sich der Anteil der nicht versteuerten Zigaretten in Deutschland im letzten Jahr stark erhöht. Allein in den…
Die Mutter des Mandanten, den ich heute morgen in der JVA Duisburg-Hamborn aufgesucht habe, hatte mir extra Geld mitgegeben, um ihrem Sohn ein paar Zigaretten zu ziehen. Pustekuchen. In der Anstalt steht zwar ein Zigarettenautomat, an dem Besucher für die Inhaftierten Zigaretten ziehen können. Mir wurde das allerdings nicht gestattet. "Anwälte zählen nicht zu den Besuchern", erklärte mir ein durchaus freundlicher JVA-Beamter, "Sie sind sozusagen eine Offizialperson und die dürfen keine Zigaretten an Insassen aushändigen". Ein großes Fragezeichen meinerseits. Dann die Erklärung: Anwälte können ihre Mandanten im Prinzip täglich aufsuchen und nicht nur alle zwei Wochen, wie etwa Angehörige oder Freunde. Wenn der jeden Tag kommende Anwalt seinem Mandanten dann auch jeden Tag Zigaretten zieht, hätte der bald eine relative Unmenge von Zigaretten, mit denen er dann bei den Mitgefangenen einen schwunghaften Handel betreiben könnte. Das würde nur zu Ärger und Missgunst führen. Deshalb dürften Anwälte eben keine Zigaretten im Knast weitergeben. Klare Anweisung des Anstaltsleiters. Nun weiß ich nicht, ob es viele Anwälte gibt, die tatsächlich jeden Tag in den Knast gehen, um ihre süchtige oder geschäftstüchtige Klientel mit Zigaretten zu versorgen. Aber das Argument als solches hat irgendwie etwas für sich. Ob ich dem Mandanten denn wenigstens eine angebrochene Schachtel, die ich dabei hatte, geben dürfte, fragte ich freundlich. "Geht leider auch nicht, der Chef ist da ganz strikt", wurde mir gesagt. "Wir haben da klare Anweisungen". Tja, so etwas nennt man halt "besonderes Gewaltverhältnis". Der Mandant wartet jetzt darauf, dass seine Mutter kommt und ihm Zigaretten mitbringt. "Ist nicht so schlimm", tröstete er mich, "ich bin ohnehin nur Gelegenheitsraucher". Na Gott sei Dank! Und ich weiß jetzt, dass ich eine Offizialperson bin. Sozusagen jedenfalls. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER
strafblog | 18. Juni 2006 — Laut focus-online hat sich der Anteil der nicht versteuerten Zigaretten in Deutschland im letzten Jahr stark erhöht. Allein in den…
RA-Blog | 31. August 2007 — Gerade eben im Kiosk: Zwei junge Mädchen kaufen Zigaretten. Die Dame hinter der Theke weist darauf hin, dass ihnen ab morgen keine…
kanzlei-hoenig.de | 19. Januar 2009 — Der Kollege hatte es nicht einfach mit seinem Mandanten. Der war bockig, uneinsichtig und beratungsresistent. Trotzdem gab der …
Mord ist mein Beruf | 26. Januar 2010 — Meinem Mandanten war vorgeworfen worden, entweder einen Einbruch begangen zu haben oder aus einem Kioskeinbruch in Helmstedt stamm…
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 28. März 2012 — Als Vorbote für eine Kehrtwende in Sachen Einstufung nikotinhaltiger E-Zigaretten-Liquids als Arzneimittel kann ein rechtlicher…
Blickpunkt Recht & Steuern | 10. November 2005 — Das heute vom Europäischen Gerichtshof verkündete Urteil dürfte das “Aus” für die Zigaretten-”Sticks” sein, denn diese Sticks m…
ElbeBlawg | 17. Mai 2006 — Wer Zigaretten schmuggelt und dabei erwischt wird, für den kommt es dreifach schlimm. Die Zigaretten werden eingezogen, sind de…
MarkenBlog | 1. Juli 2010 — KEINE “CAPRI”-ZIGARETTEN: Die Bezeichnung “Capri” für Zigaretten kann keinen Markenschutz beanspruchen. Laut dem Bundesve…
kanzlei-hoenig.de | 3. April 2006 — Heute morgen erreichte mich ein Anruf aus Polen. Man habe ihn festgenommen, als er mit einem LKW über die Grenze nach Deutsch…
Handakte WebLAWg | 7. November 2005 — Der nächste Donnerstag könnte für vier bis fünf Millionen Raucher in Deutschland ein schwarzer Tag werden. An diesem Tag entsch…